Renault Aktie: Milliardenverlust eingefahren
Der französische Autobauer hat gestern die Zahlen für 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Trotz höherer Absatzzahlen schrieb Renault tiefrote Zahlen. Gleichzeitig präsentierte der Konzern seine mittelfristigen Ziele und kündigte eine wichtige Produktionsentscheidung für die E-Auto-Strategie an.
Mehr Autos verkauft, trotzdem Verlust
Im vergangenen Jahr lieferte Renault über alle Marken hinweg – Renault, Dacia und Alpine – etwas mehr als 2,3 Millionen Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber 2024. Dennoch stand unter dem Strich ein Milliardenverlust. Die genauen Zahlen zeigen: Höhere Stückzahlen reichen im aktuellen Marktumfeld nicht aus, um profitabel zu wirtschaften.
Der Konzern stellt sich auf weiterhin herausfordernde Bedingungen ein. Der Margendruck in der Branche bleibt hoch, während die Transformation zur Elektromobilität Investitionen verschlingt.
Bernstein bleibt zuversichtlich
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat seine Einstufung für die Aktie nach den Zahlen bestätigt. Die Bewertung "Outperform" mit einem Kursziel von 43 Euro bleibt unverändert. Analyst Stephen Reitman konzentriert sich dabei auf den Ausblick für 2026. Dieser liegt zwar etwas unter dem Konsens der Analysten, entspricht aber in etwa den bisherigen Branchenberichten. Die Erwartungshaltung scheint also realistisch justiert zu sein.
E-Auto-Produktion nach Spanien?
Einen konkreten Schritt in seiner Elektrostrategie kündigte CEO François Provost am Donnerstag an: Renault erwägt, die nächste Generation kompakter Elektrofahrzeuge im spanischen Werk Palencia zu fertigen. Die Fabrik gehört zu den wichtigsten Produktionsstandorten des Konzerns in Europa. Diese Entscheidung könnte die E-Auto-Strategie deutlich voranbringen und zeigt, dass Renault trotz der schwierigen Finanzlage an seinen Transformationsplänen festhält.
Die Aktie reagierte nach der Zahlenvorlage verhalten und befindet sich auf Richtungssuche. Anleger wägen ab zwischen den aktuellen Verlusten und den Zukunftsperspektiven durch die Elektrifizierung.
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