Walmart Aktie: Verhaltener Ausblick
Die Walmart-Aktie zeigt sich am Donnerstag widerstandsfähig, nachdem der Konzern zwar starke Quartalszahlen vorlegte, aber gleichzeitig eine vorsichtige Prognose für das laufende Geschäftsjahr abgab. Während die Zahlen für das vierte Quartal die Erwartungen der Analysten übertrafen, dämpft die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung die Euphorie.
Gewinnausblick enttäuscht
Für das erste Geschäftsquartal bis Ende April rechnet der Einzelhandelsriese mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,63 und 0,65 Dollar. Diese Prognose liegt unter den Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Der Konzern begründet die zurückhaltende Einschätzung mit der aktuell unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung. Offenbar sehen die Verantwortlichen in Bentonville Risiken für das Konsumklima in den kommenden Monaten.
Interessanterweise reagierte die Aktie trotz der enttäuschenden Guidance positiv und legte im regulären Handel um 1,3 Prozent zu. Die starken Quartalszahlen scheinen die Bedenken der Anleger zunächst aufzuwiegen. Im vorbörslichen Handel hatte das Papier noch deutlich nachgegeben.
Breiter Markt unter Druck
Das freundliche Bild bei Walmart kontrastiert mit der allgemeinen Marktstimmung. Der Dow Jones Industrial Average verlor am Donnerstag 121,37 Punkte oder 0,24 Prozent auf 49.542,26 Zähler. Der S&P 500 gab 13,27 Punkte oder 0,19 Prozent auf 6.868,52 Punkte nach. Der Nasdaq Composite büßte 43,72 Punkte oder 0,18 Prozent auf 22.712,95 Punkte ein.
Die schwächere Gesamtmarktentwicklung spiegelt gemischte Konjunktursignale wider. Während die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet deutlich auf 206.000 fielen – Analysten hatten mit 225.000 gerechnet –, weitete sich das US-Handelsdefizit im Dezember überraschend aus. Die Importe stiegen kräftig, während die Exporte einbrachen. Dies trotz der Zölle von Präsident Trump.
Fed bleibt vorsichtig
Zusätzlichen Druck erzeugten die Protokolle der jüngsten Sitzung der US-Notenbank. Aus dem Dokument geht hervor, dass mehrere Teilnehmer weitere Zinssenkungen erst dann für gerechtfertigt halten, wenn klare Anzeichen dafür vorliegen, dass die Disinflation wieder fest auf Kurs ist. Der Arbeitsmarkt zeigt sich zwar robust, doch Unsicherheiten über die Beschäftigungssituation bleiben bestehen.
Für Freitag steht die Veröffentlichung wichtiger Verbraucherpreis-Daten an. Diese könnten erheblichen Einfluss auf die Zinserwartungen haben und damit auch auf die Aktienmärkte ausstrahlen. Viele Händler positionieren sich bereits im Vorfeld entsprechend zurückhaltend.
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