Nach einer langen Phase der Unsicherheit können Anleger aufatmen. Der kanadische Bergbaukonzern hat den riskanten Konflikt mit der Regierung in Mali beigelegt und sichert sich den Zugriff auf eine seiner wichtigsten Minen für ein weiteres Jahrzehnt. Damit verschwindet ein massiver Belastungsfaktor aus der Bilanz des Unternehmens.

Ende einer Hängepartie

Der Streit um den neuen Minenkodex von 2023 hatte wie ein Damoklesschwert über dem Konzern geschwebt. Die malische Regierung forderte höhere Steuern und eine stärkere staatliche Beteiligung an Rohstoffprojekten, was zu erheblichen Spannungen führte. Die nun finalisierte Einigung beendet diesen Konflikt: Barrick zieht seine Klage vor dem Weltbank-Schiedsgericht zurück, im Gegenzug stellt Mali alle Verfahren gegen das Unternehmen ein, lässt festgesetzte Mitarbeiter frei und gibt die operative Kontrolle über den Loulo-Gounkoto-Komplex vollständig zurück.

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Zahlen unterstreichen Bedeutung

Die Verlängerung der Abbaugenehmigung um zehn Jahre ist für Barrick von zentraler Bedeutung. Der Minenkomplex im Westen Malis generierte im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 900 Millionen US-Dollar und zählt damit zu den profitabelsten Standorten des Konzerns weltweit. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie bestätigt das Potenzial der Lagerstätte:

  • Tagebau: 6 Jahre prognostizierte Restlaufzeit
  • Untertagebau: 16 Jahre Potenzial
  • Produktionsziel: Rund 420.920 Unzen Gold jährlich

Diese Planungssicherheit stützt die globale Prognose des Konzerns, der für das Jahr 2026 eine Gesamtproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen anstrebt.

Analysten reagieren positiv

Die Lösung des Konflikts trifft auf ein ohnehin optimistisches Marktumfeld. Bereits nach den starken Quartalszahlen für das vierte Schlussquartal 2025 reagierten Analysten positiv. So hob das Bankhaus Stifel das Kursziel am 10. Februar deutlich von 65 auf 95 Kanadische Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung ("Buy").

Mit der gesicherten Lizenz kann sich das Management nun wieder voll auf das operative Geschäft konzentrieren, statt Ressourcen in Rechtsstreitigkeiten zu binden. Die erfolgreiche Verhandlung könnte zudem als Blaupause für andere Minenbetreiber dienen, die in Westafrika vor ähnlichen regulatorischen Herausforderungen stehen.

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