Vizsla Silver Aktie: Doppelte Krise
Nach dem schockierenden Sicherheitsvorfall am Panuco-Projekt in Mexiko kommt das nächste Problem auf Vizsla Silver zu. Während das Unternehmen noch immer mit den Folgen der Verschleppung von Mitarbeitern kämpft, leitet nun eine US-Kanzlei eine Untersuchung wegen möglichen Wertpapierbetrugs ein. Für Anleger stellt sich die drängende Frage: Wurden Risiken im Vorfeld verschwiegen?
Juristisches Nachspiel
Die Anwaltskanzlei Pomerantz LLP hat eine Untersuchung im Namen der Investoren eingeleitet. Im Kern geht es um den Verdacht, ob Vizsla Silver oder dessen Führungskräfte in Wertpapierbetrug oder andere illegale Geschäftsaktivitäten verwickelt sein könnten.
Diese juristische Prüfung steht im direkten Zusammenhang mit der Kommunikation des Unternehmens bezüglich der Sicherheitslage. Neben Pomerantz hat auch die Rosen Law Firm Schritte angekündigt, um potenziell irreführende Geschäftsinformationen zu untersuchen. Der Markt reagierte bereits empfindlich auf die Unsicherheit: Auf Sicht von 30 Tagen verlor das Papier über 40 Prozent an Wert.
Der Auslöser: Vorfall in Mexiko
Hintergrund der juristischen Offensive ist ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall Ende Januar 2026 am Panuco-Projekt in Concordia. Das Unternehmen musste offenlegen, dass zehn Personen vom Projektgelände verschleppt wurden. Diese Nachricht sorgte am 29. Januar für einen abrupten Kursrutsch.
In einem Update vom 12. Februar bestätigte Vizsla Silver, dass fünf der Kollegen weiterhin vermisst werden. Als Konsequenz ruhen die Arbeiten vor Ort weiterhin. Die Ereignisse haben in Mexiko inzwischen landesweite Proteste ausgelöst, bei denen Demonstranten einen besseren Schutz für Minenarbeiter fordern.
Operativer Stillstand
Das Management versucht derzeit, den Geschäftsbetrieb zumindest teilweise aufrechtzuerhalten. Während die physischen Aktivitäten am Standort ausgesetzt bleiben, laufen technische Planungen und Ingenieursarbeiten, die keine Präsenz vor Ort erfordern, aus der Ferne weiter. Vizsla Silver bekräftigte zwar sein langfristiges Engagement in der Region Concordia, doch der Zeitplan für eine vollständige Wiederaufnahme des Betriebs ist angesichts der ungeklärten Sicherheitslage und der vermissten Mitarbeiter völlig offen.
Das Unternehmen steht nun vor der Herausforderung, gleich zwei Krisenherde zu bewältigen: Die Wiederherstellung der Sicherheit für die Wiederaufnahme des Minenbetriebs und die Abwehr der aufkommenden juristischen Vorwürfe bezüglich der Informationspolitik.
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