Xiaomi Aktie: Doppeloffensive
Xiaomi zeigt sich kampfbereit: Während der chinesische Technologiekonzern am 28. Februar in Barcelona sein neues Flaggschiff-Smartphone der globalen Öffentlichkeit präsentiert, sorgt das Unternehmen in China mit seinem YU7 SUV für Aufsehen. Der Elektro-SUV verkaufte sich im Januar als meistverkauftes Auto des Landes – und ließ damit selbst Teslas Model Y weit hinter sich. Die Aktie handelt aktuell bei 3,90 Euro und notiert damit deutlich unter ihrem Jahreshoch.
Barcelona-Premiere mit Leica-Premium
Am 28. Februar um 14:00 Uhr MEZ enthüllt Xiaomi im Rahmen des Mobile World Congress die Xiaomi 17 Serie für internationale Märkte. Das Event steht unter dem Motto "The New Wave of Imagery" – ein klarer Hinweis auf die Kamera-Ambitionen des Konzerns. Erwartet werden das Standard-Modell sowie das Xiaomi 17 Ultra, die beide bereits seit Ende 2025 in China verfügbar sind.
Die strategische Partnerschaft mit dem deutschen Kamerahersteller Leica tritt in eine neue Phase: Nach drei Jahren "Co-Engineering" spricht Xiaomi nun von "Co-Creation". Das Xiaomi 17 Ultra soll das erste Smartphone mit einer Leica-APO-Zertifizierung für sein Teleobjektiv werden – ein Qualitätssiegel, das bislang hochwertigen Wechselobjektiven vorbehalten war.
Zusätzlich kursieren Gerüchte über die Präsentation von HyperOS 3.1 mit einer "iOS Bridge"-Funktion. Diese soll iPhone-Anrufbenachrichtigungen auf Xiaomi-Tablets ermöglichen und AirPods-Kompatibilität bieten – ein ungewöhnlicher Schritt in Richtung Apple-Ökosystem.
YU7 schlägt Tesla deutlich
Die Zahlen aus dem chinesischen Automobilmarkt dürften in Cupertino für Stirnrunzeln sorgen: Der Xiaomi YU7 verkaufte sich im Januar 2026 mit 37.869 Einheiten als meistverkauftes Fahrzeug Chinas – über alle Antriebsarten hinweg. Teslas Model Y landete mit nur 16.845 Einheiten auf Platz 20.
Seit dem Markteintritt 2024 hat Xiaomi bereits über 600.000 Elektrofahrzeuge ausgeliefert. Für das Gesamtjahr 2026 peilt der Konzern 550.000 Auslieferungen an – ein ambitioniertes Ziel angesichts des rückläufigen chinesischen Automarkts, der im Januar um 23 Prozent einbrach.
Herausforderungen bleiben
Trotz der operativen Erfolge steht Xiaomi unter Druck. Steigende Speicherchip-Kosten durch den KI-Boom belasten die Margen im Smartphone-Geschäft. Im EV-Bereich muss sich das Unternehmen auf regulatorische Änderungen einstellen: Ab 2027 verbietet China versenkte Türgriffe – ein Designelement, das auch Xiaomi-Fahrzeuge betrifft.
Die Aktie verlor seit Jahresbeginn 13 Prozent und notiert 25 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Im Januar kündigte Xiaomi ein Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden HKD an, um den Kursverfall zu bremsen.
Am 24. März folgen die Quartalszahlen für Q4 2025. Dann wird sich zeigen, ob die Erfolge im Automobilgeschäft die Schwäche im Smartphone-Markt kompensieren können.
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