Advanced Micro Devices geht beim Verkauf seiner KI-Chips einen ungewöhnlichen Weg: Der Konzern garantiert dem Startup Crusoe ein Darlehen über 300 Millionen Dollar – speziell zum Kauf von AMD-Prozessoren. Sollte Crusoe keine Endkunden für die Hardware finden, müsste AMD die Infrastruktur selbst anmieten. Eine aggressive Strategie, die zeigt, wie hart der Wettbewerb im KI-Chip-Markt geworden ist.

Finanzierung als Verkaufshebel

Die Finanzierungsgarantie ist kein Einzelfall. Bereits Konkurrenten haben ähnliche Modelle genutzt, um ihre Marktposition im Cloud-Computing auszubauen. Für AMD geht es darum, große Deployments jenseits der Hauptpartnerschaften zu sichern und das eigene ROCm-Software-Ökosystem zu stärken.

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Der Markt für generative KI-Chips wächst rasant. AMD sieht hier bis 2030 erhebliches Potenzial, doch die Dominanz des Branchenführers – Ende 2025 hielt dieser einen überwältigenden Marktanteil – setzt den Konzern unter Druck. Die neuen Instinct-GPUs werden zwar zunehmend in Server-Systemen verbaut, etwa in Hewlett Packard Enterprises Helios-Rack-Architektur. Doch die Marktdurchdringung bleibt eine Herausforderung.

Starke Zahlen, zögerliche Börse

Im Geschäftsjahr 2025 legte der Datacenter-Umsatz um 32 Prozent zu, die operative Marge im vierten Quartal erreichte 33 Prozent. Der freie Cashflow hat sich nahezu verdoppelt. Dennoch reagierte die Aktie enttäuscht auf die Q4-Ergebnisse und verlor in den ersten Wochen 2026 deutlich an Wert.

Bei einer Marktkapitalisierung von rund 338 Milliarden Dollar wird AMD mit einem EV/EBITDA-Multiple von etwa 44,5 bewertet. Für das laufende erste Quartal stellt der Konzern Erlöse von rund 9,8 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Zahlen sind solide, doch Investoren zweifeln offenbar, ob AMD im KI-Rennen schnell genug aufholen kann – auch mit unkonventionellen Finanzierungskonstruktionen.

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