Amazon Aktie: Cashflow bricht ein
Amazon baut seine Infrastruktur in einem beispiellosen Tempo um. Der massive Ausbau von Künstlicher Intelligenz und eigener Robotik fordert nun einen spürbaren Tribut in der Bilanz. Für das laufende Jahr plant der Konzern Investitionen in historischer Höhe, was die kurzfristige Liquidität stark belastet.
Milliarden für Rechenzentren
Im Jahr 2025 fiel der freie Cashflow um über 76 Prozent auf 7,7 Milliarden US-Dollar. Verantwortlich dafür sind die enormen Kapitalausgaben, die sich in den vergangenen zwölf Monaten auf fast 132 Milliarden US-Dollar summierten. Für 2026 legt das Management noch einmal nach und peilt Investitionen von rund 200 Milliarden US-Dollar an. Das Geld fließt primär in neue Rechenzentren und die Entwicklung eigener KI-Chips.
Parallel zur Cloud-Infrastruktur rüstet Amazon in der Logistik auf. Erst vergangene Woche kaufte der Konzern das auf humanoide Systeme spezialisierte Unternehmen Fauna Robotics. Marktbeobachter werten diesen Schritt als direkte Antwort auf Teslas Optimus-Projekt. Zusammen mit der kürzlichen Übernahme der Schweizer RIVR treibt Amazon die Vision einer vollständig automatisierten Lieferkette konsequent voran.
Cloud-Wachstum überzeugt Analysten
Trotz der hohen Ausgaben bleibt das Kerngeschäft hochprofitabel. Im Schlussquartal 2025 kletterte der Umsatz um 14 Prozent auf 213,4 Milliarden US-Dollar. Besonders das wichtige Cloud-Segment AWS beschleunigte sein Wachstum auf 24 Prozent, angetrieben durch die hohe Nachfrage nach generativer KI.
Große Investmentbanken reagierten umgehend auf diese operative Stärke:
- Citi: Kurszielerhöhung (25. März 2026)
- JPMorgan: Kurszielerhöhung (25. März 2026)
- Durchschnittliches Analysten-Kursziel: 286,66 US-Dollar
An der Börse wird dieser Spagat zwischen enormen Kosten und zukünftigem Wachstum derzeit noch skeptisch bewertet. Die Aktie ging am Freitag bei 173,12 Euro aus dem Handel und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Minus von gut 10 Prozent.
Mit einem Nettogewinn von 78 Milliarden US-Dollar im Rücken verfügt Amazon über das nötige Kapital, um den teuren Ausbau der KI- und Robotik-Sparte aus eigener Kraft zu stemmen. Die angehobenen Kursziele der Analysten unterstreichen die Erwartung, dass die neuen Rechenzentren mittelfristig hohe Margen abwerfen werden.
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