Amazon Aktie: Dynamisches Geschäftsjahr!
Wall Street hat seine Einschätzung für Amazon deutlich nach oben korrigiert. Der Auslöser: eine spürbare Beschleunigung des Wachstums bei Amazon Web Services, getrieben durch die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur.
AWS im Aufwind
Citi hat das Kursziel auf 285 Dollar angehoben und erwartet für AWS im ersten Quartal 2026 ein Umsatzwachstum von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr — nach 24 Prozent im Schlussquartal 2025. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Analysten 29 Prozent, bis 2027 könnte die Wachstumsrate laut Citi sogar auf 37 Prozent steigen, sobald Großpartnerschaften und eigene Chip-Deployments stärker zum Umsatz beitragen.
JPMorgan zog nach und erhöhte das Kursziel ebenfalls auf 280 Dollar. Die Bank bezeichnete Amazon als ihre beste Investmentidee für 2026. Insgesamt zählt der Analystenkonsens derzeit 63 Kaufempfehlungen — keine einzige Verkaufsempfehlung.
Rekordinvestitionen und solide Pipeline
Hinter dem Optimismus steckt ein historisch einmaliger Investitionszyklus. Amazon hat für das laufende Geschäftsjahr Kapitalausgaben von 200 Milliarden Dollar angekündigt — ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Geld fließt in spezialisierte Rechenzentren für den Betrieb großer Sprachmodelle, intern als „KI-Fabriken" bezeichnet.
Der massive Investitionsschub hat den freien Cashflow der vergangenen zwölf Monate um rund 37 Prozent gedrückt. Dem steht jedoch ein AWS-Auftragsbestand von 244 Milliarden Dollar gegenüber — ein Indiz dafür, dass neue Kapazitäten nahezu unmittelbar ausgelastet werden.
Zusätzliche Impulse aus dem Entertainment-Bereich
Neben dem Cloud-Geschäft sorgte das Filmstudio Amazon MGM für Schlagzeilen. „Project Hail Mary" spielte an seinem Startwochenende am 24. März 80,5 Millionen Dollar ein — ein Rekordergebnis für das Studio. Zusätzlich plant Amazon Prime Video für den 10. April die Einführung eines neuen „Ultra"-Tarifs, der weitere Umsatzpotenziale erschließen soll.
Die Aktie notiert aktuell rund 16 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs. Ob die laufenden Investitionen den Margendruck mittelfristig kompensieren, wird sich spätestens mit den Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 zeigen — erwartet werden sie im April.
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