Der Hunger nach künstlicher Intelligenz treibt die Preise für Speicherchips rasant in die Höhe. Diese Entwicklung ruft nun die Analysten der Bank of America auf den Plan. Mit einer deutlichen Anhebung des Kursziels setzen die Experten ein starkes Signal gegen die jüngste Verunsicherung im Halbleitersektor.

Knappes Angebot trifft auf KI-Boom

Hauptgrund für den Optimismus der Bank of America (BofA) ist eine interne Prognose zur Preisentwicklung. Die Analysten gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise für NAND-Flash-Speicher im ersten Quartal um 63 Prozent nach oben schnellen. Verantwortlich dafür ist der massive Ausbau von KI-Infrastruktur, der enorme Mengen an schnellem Speicherplatz erfordert.

Das neue BofA-Kursziel von 900 Dollar – zuvor lag die Marke bei 850 Dollar – fußt auf einem soliden operativen Fundament. Bereits im zweiten Geschäftsquartal 2026 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 61 Prozent auf gut drei Milliarden Dollar. Gleichzeitig generierte das Unternehmen einen freien Cashflow von 980 Millionen Dollar, was die Bilanz spürbar stärkt.

Gegenpol zur jüngsten Volatilität

Die positive Einschätzung der Großbank liefert ein wichtiges Gegengewicht zu den Turbulenzen der vergangenen Tage. Erst letzte Woche rutschte das Papier zeitweise ab, nachdem ein strategisches Milliarden-Investment in Nanya Technology sowie Googles neuer "TurboQuant"-Algorithmus den Markt verunsicherten. Googles Software zielt darauf ab, den Speicherbedarf für KI-Modelle drastisch zu senken. Trotz dieses Gegenwinds steht seit Jahresbeginn noch immer ein beachtliches Kursplus von rund 123 Prozent auf der Anzeigetafel.

Die Mehrheit der Wall Street teilt die bullische Haltung der BofA. Aktuell raten 14 von 20 Analysten, die den Titel abdecken, zum Kauf. Das deutet darauf hin, dass große Institutionen die kurzfristigen Software-Risiken geringer gewichten als den fundamentalen Hardware-Bedarf.

Konkrete Vorgaben für das laufende Quartal

Das Management rechnet für das dritte Quartal mit einer weiteren Beschleunigung und peilt Erlöse zwischen 4,4 und 4,8 Milliarden Dollar an. Der Gewinn je Aktie soll dabei in einer Spanne von 12 bis 14 Dollar landen. Branchenbeobachter stützen diese Wachstumspläne mit der Erwartung, dass der strukturelle Engpass auf dem Speichermarkt bis ins Jahr 2027 anhalten wird. Solange der Investitionszyklus der großen Tech-Konzerne für neue Rechenzentren intakt bleibt, profitiert SanDisk direkt von diesem anhaltenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

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