Alphabet Aktie: Marktnachrichten präsentiert
Über 300.000 Nutzer allein in den USA meldeten am 17. und 18. Februar 2026 massive Probleme mit YouTube – leere Startseiten, keine Videoempfehlungen, lahmgelegte Apps. Während Googles Ingenieure die Störung bekämpften, war CEO Sundar Pichai bereits auf dem Weg nach Indien, um dort eine milliardenschwere KI-Offensive voranzutreiben. Zwei Seiten derselben Medaille: technische Risiken bei wachsender Komplexität und gleichzeitig aggressive Expansion.
Technisches Versagen mit globaler Reichweite
Der Ausfall betraf nicht nur die USA. Auch in Indien, Großbritannien und Australien häuften sich die Meldungen. Laut Downdetector waren zeitweise Hunderttausende Nutzer betroffen. Das Problem: Ein Fehler im Empfehlungsalgorithmus legte die Funktion lahm, die maßgeblich für die Nutzerbindung verantwortlich ist. Ohne personalisierte Videos blieben die Startseiten leer, Smart-TVs zeigten keine Inhalte.
Google bestätigte die Störung und verwies auf einen technischen Fehler im Empfehlungssystem. Nach mehreren Stunden war das Problem behoben. Doch der Vorfall offenbart die Verwundbarkeit einer Plattform, die monatlich über 2,5 Milliarden aktive Nutzer versorgt. Je komplexer die Infrastruktur, desto höher das Ausfallrisiko.
Pichai in Neu-Delhi: 15 Milliarden für KI-Zentrum
Während die Techniker die Systeme stabilisierten, landete Pichai am 18. Februar in Neu-Delhi. Anlass war der Global AI Impact Summit 2026, bei dem er auch Premierminister Narendra Modi traf. Im Fokus: der indische Markt als strategisches Entwicklungszentrum für künstliche Intelligenz.
Berichten zufolge plant Google den Bau eines KI-Rechenzentrums in Vizag mit einem Investitionsvolumen von 15 Milliarden Dollar. Indien ist für Alphabet längst mehr als nur Absatzmarkt – über 180.000 Forscher im Land nutzen bereits Tools wie AlphaFold. Die "AI-first"-Strategie, die Pichai vor über einem Jahrzehnt einleitete, wird hier konsequent umgesetzt.
Rekord-Investitionen belasten kurzfristig
Trotz starker Quartalszahlen – Google Cloud legte im vierten Quartal 2025 um 48 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar zu – bleibt die Stimmung unter Anlegern verhalten. Der Grund: Alphabet kündigte Kapitalausgaben von 175 bis 185 Milliarden Dollar für 2026 an. Diese Summe soll den Ausbau der KI-Infrastruktur sichern, belastet jedoch kurzfristig den freien Cashflow.
Analysten der DZ Bank sehen den fairen Wert der Aktie bei 365 Dollar und bestätigen ihre Kaufempfehlung. Ihre Einschätzung: Die Investitionen seien notwendig, um die Marktführerschaft zu verteidigen – auch wenn sie vorübergehend auf die Margen drücken. Der durchschnittliche Analystenkonsens liegt bei rund 350 Dollar, deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
Wachstum mit Risiken
Alphabet steht vor einem Balanceakt: Die Cloud-Sparte wächst stark, KI-Projekte versprechen langfristige Dominanz. Gleichzeitig zeigen Vorfälle wie der YouTube-Ausfall, wie anfällig komplexe Systeme sind. Die enormen Investitionen sind unausweichlich, kosten aber kurzfristig Ertragskraft. Am 30. April folgen die Zahlen zum ersten Quartal 2026 – dann wird sich zeigen, ob die Strategie erste Früchte trägt.
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