Tesla Aktie: Düstere Perspektiven?
Tesla hat am Wochenende einen harten Schnitt vollzogen und das Geschäftsmodell für seine Autopilot-Software „Full Self-Driving“ (FSD) in Nordamerika grundlegend geändert. Der Elektroautobauer strich die Option des Einmalkaufs und zwingt Kunden nun in ein Abo-Modell. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Absatzeinbrüche in den Schlüsselmärkten China und Europa.
- FSD-Kaufoption: Für 8.000 US-Dollar gestrichen (USA).
- Neues Modell: Nur noch Abo für 99 US-Dollar pro Monat.
- Investitionen: Verdopplung auf über 20 Milliarden US-Dollar geplant.
- Absatz: Einbrüche von rund 45 Prozent in China und Europa.
Abschied vom "Appreciating Asset"
Seit dem 14. Februar ist es in den USA nicht mehr möglich, die FSD-Funktion für eine einmalige Gebühr von 8.000 US-Dollar zu erwerben. Stattdessen müssen Nutzer nun monatlich 99 US-Dollar zahlen. Auch in Kanada entfällt die Kaufoption, die dort zuletzt 11.000 Kanadische Dollar kostete.
Diese Entscheidung markiert eine klare Abkehr von Elon Musks früherer These, Tesla-Fahrzeuge seien „wertsteigernde Vermögenswerte“ (Appreciating Assets), deren Wert durch Software-Updates über die Zeit zunehme. Der Schwenk hin zu "Software-as-a-Service" generiert stattdessen wiederkehrende Einnahmen – ein Modell, das an der Wall Street traditionell höher bewertet wird als Einmalverkäufe. Ein weiterer Aspekt: Musks Vergütungsplan koppelt Teile seines Gehalts an das Erreichen von 10 Millionen aktiven FSD-Abonnements.
Massive Investitionsoffensive
Parallel zum Umbau der Einnahmeströme kündigte Tesla an, die Investitionsausgaben (CapEx) im Jahr 2026 auf über 20 Milliarden US-Dollar mehr als zu verdoppeln. Das Kapital fließt in sechs Großprojekte. Dazu gehören Produktionsanlagen für das geplante Robotaxi „Cybercab“, eine Fabrik für LFP-Batterien, eine Lithium-Raffinerie sowie die Fertigung des humanoiden Roboters Optimus und des Lkw „Semi“.
Alarmierende Absatzzahlen
Der Strategiewechsel hin zu stabilen Abo-Einnahmen erscheint angesichts der aktuellen Verkaufsdaten notwendig. In den ersten Berichtsmärkten Europas brachen die Verkäufe zu Jahresbeginn um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Noch dramatischer ist die Lage in China: Dort fielen die Inlandsverkäufe im Januar um 45 Prozent auf den tiefsten Stand seit November 2022. Teslas Marktanteil im wichtigen chinesischen Markt schrumpfte von 10 Prozent im Vorjahr auf nun nur noch 8 Prozent.
Für internationale Kunden in Märkten wie Australien oder Südkorea bleibt nur noch eine kurze Gnadenfrist: Die Option zum FSD-Einmalkauf endet dort am 31. März 2026. Danach setzt Tesla weltweit fast ausschließlich auf das Abo-Modell, um die Volatilität im Hardware-Geschäft durch planbare Software-Umsätze abzufedern.
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