Apple Aktie: Erholung setzt ein
Apple hat sich gestern spürbar zurückgemeldet. Auslöser waren Hinweise auf ein anstehendes Produkt-Event und Berichte über neue KI-gestützte Wearables in der Entwicklung. Das Ganze folgt auf eine turbulente Phase: Erst vor wenigen Tagen hatte die Aktie den schwächsten Handelstag seit April 2025 erwischt.
Wichtige Fakten im Überblick:
- Schlusskurs gestern: 263,76 US-Dollar (+3,12%)
- Zuvor deutlicher Rücksetzer: -5% an einem Tag (am 12. Februar)
- Seit Jahresbeginn 2026 zuletzt wieder knapp -4%
- Nächstes Fixdatum: Produkt-Event am 4. März
Warum die Aktie zuvor unter Druck geriet
Die kräftige Tageserholung wirkt auch deshalb so auffällig, weil die Aktie Anfang Februar stark schwankte. Der Rückgang wurde von zwei Themen geprägt: Zum einen hieß es, ein KI-Upgrade für Siri sei intern verzögert worden. Zum anderen sorgte regulatorischer Gegenwind für Unruhe.
Konkret: FTC-Chef Andrew Ferguson schickte einen Brief an CEO Tim Cook. Darin forderte er eine Überprüfung von Apple News. Hintergrund sind Vorwürfe, die Plattform bevorzuge linkslastige Medien und unterdrücke konservative Inhalte. Ferguson bat um eine Prüfung der Nutzungsbedingungen sowie der Kurationsregeln.
Produkt-Event am 4. März – was erwartet wird
Laut Bloomberg plant Apple am 4. März ein Produkt-Event. Dem Bericht zufolge sollen ausgewählte Medienvertreter vor Ort neue Geräte zu sehen bekommen. Im Gespräch ist unter anderem eine aufgefrischte Mac-Reihe.
Investor’s Business Daily erwartet außerdem ein günstigeres iPhone-Modell sowie neue MacBooks und iPads. Ein schneller Auftritt des KI-Siri-Upgrades gilt dagegen als unwahrscheinlich: Berichte deuten darauf hin, dass Siri-KI nicht Teil der März-Präsentation sein dürfte.
KI-Wearables und Buffett-Verkauf als Nebenschauplätze
Parallel dazu berichtete Bloomberg über eine Pipeline neuer KI-Produkte, darunter drei Wearables: KI-fähige AirPods, smarte Brillen sowie ein Siri-basiertes Pendant. Das unterstreicht, dass Apple KI-Funktionen weiter in neue Hardware-Kategorien bringen will – auch wenn ausgerechnet das zentrale Siri-Upgrade offenbar länger braucht.
Separat meldete Berkshire Hathaway in einer gestern veröffentlichten Pflichtmitteilung, den Apple-Anteil im vierten Quartal 2025 um 4,3% reduziert zu haben. Der Bestand lag danach laut InsiderScore-Daten, die CNBC aufgriff, bei 61,96 Mrd. US-Dollar. Trotz der Kürzung bleibt Apple mit Abstand Berkshires größte Aktienposition; bereits im zweiten und dritten Quartal 2025 hatte Berkshire den Anteil gesenkt – nach einer deutlichen Reduktion im Jahr 2024.
Apple sagte gegenüber CNBC, man liege weiter im Plan, Siri-KI-Funktionen 2026 zu starten. Bloomberg zufolge könnte die Einführung jedoch gestreckt erfolgen – also über mehrere Monate statt als einzelnes großes Update.
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