Alphabet Aktie: Spannende Wachstumszeichen!
Ein YouTube-Ausfall mit über 240.000 Störungsmeldungen, Kontroversen um Waymos Fernsteuerung und ein 100-Jahre-Bond – bei Alphabet türmen sich die Nachrichten. Gleichzeitig positioniert sich der Konzern mit strategischen Energie-Deals für die KI-Zukunft.
YouTube-Panne trifft Millionen Nutzer
Am Dienstagabend und Mittwochmorgen stand YouTube weltweit still. Die Startseite zeigte keine Videos, nur eine Fehlermeldung. Über 240.000 Nutzer meldeten Probleme bei Downdetector, soziale Medien liefen mit Beschwerden über. Eine offizielle Erklärung von Alphabet blieb zunächst aus – ein ungewöhnlicher Vorfall für eine Plattform dieser Größe.
Zeitgleich gerät Waymo unter politischen Druck. Die autonomen Taxis des Alphabet-Ablegers setzen auf Fernunterstützung durch rund 70 Mitarbeiter, teilweise von den Philippinen aus. Das weckt Unbehagen bei US-Politikern: Senator Ed Markey und der republikanische Abgeordnete Buddy Carter fordern Aufklärung zu Sicherheit und nationaler Souveränität. Waymo betont, die Fahrzeuge würden nicht ferngesteuert – Mitarbeiter gäben nur Ratschläge, die das Auto ablehnen könne. Kritische Eingriffe liefen ausschließlich über US-Teams.
Geothermie und Stromnetz im Fokus
Alphabet investiert massiv in saubere Energie für seine Rechenzentren. Mit NV Energy und Ormat Technologies sicherte sich Google 150 Megawatt neue geothermische Kapazität in Nevada. Die Anlagen sollen zwischen 2028 und 2030 ans Netz gehen – eine Reaktion auf den enormen Stromhunger der KI-Infrastruktur. Geothermie gilt als zuverlässige Alternative zu Wind und Solar, ohne deren Schwankungen.
Parallel dazu intensiviert die CTC Global-Tochter ihre Zusammenarbeit mit Google Cloud und Tapestry. Das neue GridVista-System nutzt in Stromleitungen integrierte Glasfasern, um Echtzeitdaten über Belastung und Temperatur zu liefern. Versorger können so versteckte Kapazitäten identifizieren und Waldbrände durch präzise Fehlerortung verhindern. Die KI-Tools von Google Cloud verwandeln diese Daten in umsetzbare Prognosen – ein Schritt hin zu intelligenteren Stromnetzen.
Director verkauft Anteile, Analysten ziehen Parallelen
Director John L. Hennessy trennte sich am 13. Februar 2026 von 590 Alphabet-Aktien der Klasse A im Wert von rund 184.000 Dollar. Die Verkäufe erfolgten über einen Trust zu Preisen zwischen 306,11 und 307,77 Dollar. Nach der Transaktion hält der Trust noch 20.624 Aktien. Der Handel war Teil eines vorab festgelegten Plans nach Regel 10b5-1 vom 5. November 2024.
Währenddessen sorgt Alphabets Emission einer 100-Jahre-Anleihe für Aufsehen. Evercore ISI sieht darin ein "Wendepunkt-Ereignis" und zieht Parallelen zu Motorolas Century Bond von 1997 – damals folgte eine Rally von über 300 Prozent beim Nasdaq 100. Trotz fallender Free Cashflows bei Hyperscalern bleibt die Firma optimistisch: Die Fundamentaldaten treiben die Kurse, nicht Euphorie wie in den 1990ern. Evercore prognostiziert für den S&P 500 ein Ziel von 7.750 Punkten bis Ende 2026. Alphabet steht aktuell bei einer Bewertung von 3,66 Billionen Dollar – mit einem Kursplus von fast 65 Prozent im vergangenen Jahr.
Alphabet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Alphabet-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Alphabet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Alphabet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Alphabet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








