TKMS Aktie: Solide Zukunftsplanung
Kurz vor der ersten Hauptversammlung als börsennotiertes Unternehmen setzt TKMS zwei deutliche Zeichen: Die Übergabe eines autonomen Unterwasserfahrzeugs an die Deutsche Marine demonstriert technologische Kompetenz. Zeitgleich fordert CEO Oliver Burkhard eine beschleunigte Konsolidierung der europäischen Rüstungsindustrie – und bietet sich als treibende Kraft an.
Autonomes Unterwasserfahrzeug für die Deutsche Marine
Am 25. Februar übergaben TKMS und der israelische Partner Israel Aerospace Industries das großformatige autonome Unterwasserfahrzeug BlueWhale auf dem Marinestützpunkt Eckernförde. Das System vereint U-Boot-Abwehr, Aufklärung und Sensortechnik in einer Plattform. Es kann Ziele über und unter Wasser erkennen, akustische Daten sammeln und Seeminen orten.
Das Fahrzeug ist Teil der Marinestrategie „Kurs Marine 2035+" und soll als verlängerter Sensorarm bemannter Plattformen fungieren. Nach intensiven Tests in der Ostsee – einem der anspruchsvollsten Einsatzgebiete – kann das BlueWhale autonom über längere Zeiträume große Seegebiete abdecken. Die ATLAS-ELEKTRONIK-Sparte von TKMS integrierte das fortschrittliche Schleppsonar.
CEO: „Wir sind bereit für aktive Rolle"
Drei Tage zuvor veröffentlichte TKMS das Redemanuskript von CEO Burkhard für die anstehende Hauptversammlung. Seine Kernbotschaft: Standardisierung, industrielle Konsolidierung und Geschwindigkeit seien erforderlich, um Verteidigungsfähigkeiten schneller aufzubauen. TKMS sei bereit, bei der Konsolidierung in Deutschland und Europa eine aktive Rolle zu spielen.
Der Appell kommt nicht aus dem Nichts. TKMS hat bereits ein unverbindliches Übernahmeangebot für den kleineren Wettbewerber German Naval Yards Kiel abgegeben. Burkhard kündigte Mitte Februar an, die Gespräche in den kommenden Wochen zu intensivieren. Parallel übernahm Konkurrent Rheinmetall die Verteidigungssparte der Lürssen-Werft – die M&A-Aktivität im Sektor nimmt branchenweit zu.
Starke operative Basis
Die Offensive baut auf solidem Fundament. Der Auftragsbestand erreichte im ersten Quartal 2025/26 einen Rekordwert von 22 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hob die Umsatzprognose für 2026 auf ein Wachstum von 2 bis 5 Prozent an, zuvor lag die Spanne bei minus 1 bis plus 2 Prozent. Das operative Margenziel von mehr als 6 Prozent bestätigte TKMS.
Zusätzlich meldete das Unternehmen jüngst weitere Erfolge: Norwegen erweiterte seine Bestellung auf sechs U-Boote der Klasse 212CD, und TKMS unterzeichnete einen Vorvertrag für MEKO A-200-Fregatten mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.
Am 27. Februar findet die erste ordentliche Hauptversammlung seit dem Börsengang im Oktober 2025 statt. Die virtuelle Veranstaltung aus der thyssenkrupp-Hauptverwaltung in Essen dürfte weitere Einblicke in die strategische Ausrichtung liefern – insbesondere zur angekündigten Konsolidierungsrolle in der europäischen Verteidigungsindustrie.
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