Der Wolfram-Markt heizt sich auf und Almonty Industries steht im Zentrum des Interesses. Ein neuer Analystenbericht hat die Bewertungsgrundlage des Unternehmens am Dienstag radikal neu definiert und die Aktie massiv angetrieben. Angesichts explodierender Rohstoffpreise und geopolitischer Spannungen stellt sich die Frage: Beginnt hier eine dauerhafte Neubewertung des strategischen Minenbetreibers?

Massive Aufwertung durch Couloir Capital

Für Aufsehen sorgte am 24. Februar eine Aktualisierung durch das Analysehaus Couloir Capital. Die Experten hoben ihre Schätzung für den fairen Wert (Fair Value) der Aktie von ursprünglich 7,69 CAD auf nun 19,30 CAD an. Das entspricht einer Steigerung von über 150 Prozent.

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Treibende Kraft hinter dieser Anpassung sind die fundamentalen Daten des Wolfram-Marktes. Couloir Capital korrigierte die langfristige Preisannahme für Ammonium-Parawolframat (APT) drastisch nach oben: von 450 auf 800 US-Dollar pro Metric Ton Unit (MTU). Aktuell notieren die Benchmark-Preise sogar bereits über 1.000 US-Dollar. Ursächlich hierfür sind die starke Nachfrage aus dem Verteidigungssektor sowie chinesische Exportkontrollen, die seit 2025 das globale Angebot verknappen.

Rallye in Richtung Rekordhoch

Die Reaktion an den Börsen folgte prompt. An der NASDAQ kletterte der Kurs im Tagesverlauf um über 8 Prozent auf 16,77 US-Dollar. Das Handelsvolumen zog mit rund 2,19 Millionen gehandelten Stücken deutlich an.

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung verdeutlicht die Dynamik: An der Heimatbörse in Toronto (TSX) hat sich der Wert des Papiers innerhalb der letzten zwölf Monate mehr als versechsfacht. Von Tiefstständen bei 2,19 CAD stieg die Notierung zuletzt fast bis an das 52-Wochen-Hoch von 20,22 CAD. Diese Performance spiegelt die erfolgreiche Transformation des Unternehmens wider.

Operativer Durchbruch in Südkorea

Neben den externen Preistreibern liefert Almonty auch operativ. Die wichtige Sangdong-Wolfram-Mine in Südkorea hat im Dezember 2025 den aktiven Betrieb aufgenommen. Laut aktuellen Berichten befindet sich das Projekt nun in der Phase des stufenweisen Hochfahrens (Ramp-up), mit dem Ziel, bis 2027 die volle Kapazität zu erreichen.

Dieser Übergang vom Entwickler zum Produzenten wird von weiteren Analystenhäusern positiv begleitet. Auch DA Davidson und B. Riley Financial haben ihre Kursziele im Februar auf 18,00 beziehungsweise 17,00 US-Dollar angehoben. Der Konsens lautet derzeit "Moderate Buy".

Geopolitischer Rückenwind

Das makroökonomische Umfeld begünstigt westliche Produzenten wie Almonty weiterhin stark. Ab dem 1. Januar 2027 greift ein Verbot des US-Verteidigungsministeriums für den Erwerb von Wolfram aus China, Russland und Nordkorea. Da Wolfram für Verteidigungsanwendungen, Hartmetalle und Bohrwerkzeuge essenziell ist, suchen westliche Industrien händeringend nach sicheren Lieferketten außerhalb des chinesischen Einflussbereichs.

Der Fokus richtet sich nun auf die operative Umsetzung in Südkorea und die Entwicklung der Rohstoffpreise. Konkrete Einblicke in die finanziellen Auswirkungen des Produktionsstarts werden im März 2026 erwartet, wenn Almonty die nächsten Quartalszahlen vorlegt.

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