Adidas Aktie: Milliarden-Plan läuft
Über 1,6 Millionen eigene Aktien hat Adidas bereits vom Markt genommen – Teil eines Rückkaufprogramms über eine Milliarde Euro. Während das Programm auf Hochtouren läuft, wartet die Finanzwelt auf den 4. März: Dann legt der DAX-Konzern nicht nur die finalen Zahlen für 2025 vor, sondern gibt erstmals Einblick in die Pläne für 2026.
Rückkauf mit System
Bis zum 20. Februar erwarb der Herzogenauracher Konzern bereits mehr als 1,63 Millionen eigene Anteile zu Durchschnittskursen zwischen 154,66 und 156,65 Euro. Die Aktien werden eingezogen, was die Anzahl der ausstehenden Papiere reduziert und den Wert je Anteil erhöhen soll.
Finanziert wird die Maßnahme durch die erwartete starke Cashflow-Generierung. Es ist das erste Rückkaufprogramm dieser Größenordnung seit 2022 – ein Zeichen für das gewachsene Vertrauen des Managements in die operative Stärke.
Rekordjahreszahlen als Basis
Die vorläufigen Zahlen für 2025 liefern das Fundament für die Kapitalmaßnahme. Der Umsatz der Marke Adidas kletterte währungsbereinigt um 13 Prozent – das zweite Jahr in Folge mit zweistelligem Wachstum. Im vierten Quartal allein legte der Umsatz um 11 Prozent zu und erreichte 6,076 Milliarden Euro.
Die Bruttomarge verbesserte sich im Gesamtjahr auf 51,6 Prozent, trotz ungünstiger Währungseffekte und höherer Zölle. Das Betriebsergebnis sprang um über 700 Millionen auf 2.056 Millionen Euro. Die operative Marge kletterte von 5,6 auf 8,3 Prozent – ein deutliches Zeichen für die gestiegene Profitabilität.
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Entscheidender Termin am 4. März
An diesem Tag wird sich zeigen, ob die Wachstumsdynamik nachhaltig ist. Investoren erwarten konkrete Aussagen zur weiteren Entwicklung in allen Märkten und zur künftigen Kapitalallokation. Das Umfeld bleibt herausfordernd: Aufstrebende Marken wie On und Asics erhöhen den Wettbewerbsdruck, während der Hauptkonkurrent Nike mitten in einer Umstrukturierung steckt.
Strategisch gibt es weitere Verschiebungen: Der Einstieg von Anta Sports bei Puma für 1,8 Milliarden US-Dollar verändert die globalen Kräfteverhältnisse. Zudem endet nach der WM 2026 die über 70-jährige Partnerschaft mit dem DFB – der Verband wechselt zu Nike.
Sportjahr als Kurstreiber
Die Fußball-WM 2026 verspricht allein eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz: 200 Millionen Euro im vierten Quartal 2025 und weitere 800 Millionen im ersten Halbjahr 2026. Ein außergewöhnliches Sportjahr könnte dem Wachstum zusätzlichen Schub verleihen.
Die zentrale Frage bleibt: Kann Adidas die zweistelligen Wachstumsraten der vergangenen beiden Jahre fortsetzen? Die Guidance am 4. März wird Klarheit schaffen – und dem Markt zeigen, wie viel Substanz hinter der operativen Erholung steckt.
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