Adidas kauft eigene Aktien zurück – und zwar im großen Stil. Nach einem Rekordjahr 2025 mit über 24 Milliarden Euro Umsatz setzt der Sportartikelkonzern seine angekündigte Kapitalmaßnahme konsequent um. Die erste Woche zeigt: Das Management meint es ernst.

Die wichtigsten Fakten:
- 736.646 eigene Aktien in der ersten Woche zurückgekauft
- Gesamtvolumen 2026: bis zu 1 Milliarde Euro
- Erste Tranche umfasst bis zu 500 Millionen Euro
- Käufe erfolgten zu Preisen zwischen 149 und 152 Euro

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Systematische Umsetzung über mehrere Handelsplätze

Zwischen dem 2. und 6. Februar 2026 erwarb Adidas die Aktien hauptsächlich über XETRA, ergänzt durch Käufe an der CBOE Europe und Turquoise. Die volumengewichteten Durchschnittspreise lagen in einer engen Spanne, was auf eine planmäßige Ausführung hindeutet. Alle zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden, wodurch sich die Zahl der ausstehenden Papiere reduziert.

Starke Basis für die Kapitalmaßnahme

Der Rückkauf basiert auf einer beeindruckenden Geschäftsentwicklung. Im Jahr 2025 steigerte Adidas den Umsatz währungsbereinigt um 13 Prozent – bereits das zweite Jahr in Folge mit zweistelligem Wachstum. Die Bruttomarge kletterte auf 51,6 Prozent, der operative Gewinn verdoppelte sich nahezu auf rund 2 Milliarden Euro. Diese operative Stärke bildet die finanzielle Grundlage für das Programm.

Nächste Etappe im März

Am 4. März 2026 legt Adidas die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 sowie die Jahresprognose vor. Dann will das Unternehmen auch weitere Details zur künftigen Kapitalallokation kommunizieren. Bis dahin läuft das Rückkaufprogramm planmäßig weiter – finanziert aus dem erwarteten starken operativen Cashflow des laufenden Jahres.

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