Die ABO Wind Aktie ist am Freitag auf ein neues Allzeittief von 4,69 Euro gefallen. Der Absturz kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Das Unternehmen wartet auf die Entscheidung seiner Anleihegläubiger, die über die Zukunft des Projektentwicklers bestimmen könnte. Am Mittwoch steht fest, ob ABO Energy die dringend benötigte Finanzierungsflexibilität erhält.

Die wichtigsten Fakten:

  • Neues Allzeittief bei 4,69 Euro am 13. Februar
  • Ergebnis der Gläubigerabstimmung wird am 19. Februar bekanntgegeben
  • Erwarteter Jahresverlust 2025: rund 170 Millionen Euro
  • Stillhaltevereinbarung mit Banken seit Januar 2026

Abstimmung entscheidet über Finanzierungsspielraum

Zwischen dem 10. und 12. Februar stimmten die Gläubiger der Unternehmensanleihe 2024/2029 über einen entscheidenden Verzicht ab. Es geht um die Aufhebung einer Negativverpflichtungsklausel, die ABO Energy derzeit daran hindert, Vermögenswerte als Sicherheiten für neue Kredite zu hinterlegen.

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Eine Zustimmung würde dem Wiesbadener Unternehmen ermöglichen, Zwischenfinanzierungen für laufende Projekte zu sichern – ohne die Anleihegläubiger gleichrangig behandeln zu müssen. Die Gläubiger haben damit faktisch ein Vetorecht über die Sanierungsstrategie.

Erster Verlust in 30 Jahren Unternehmensgeschichte

Die angespannte Lage hat strukturelle Ursachen. Für 2025 erwartet ABO Energy einen Jahresfehlbetrag von etwa 170 Millionen Euro – der erste Verlust seit Gründung vor fast drei Jahrzehnten.

Hauptbelastungsfaktoren waren überzeichnete Wind-an-Land-Auktionen in Deutschland, die zu reduzierten Einspeisevergütungen führten. Hinzu kamen negative Entwicklungen in internationalen Märkten, die die Bilanz zusätzlich unter Druck setzten.

Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die Gläubiger dem Unternehmen den notwendigen finanziellen Spielraum gewähren. Von ihrer Entscheidung hängt ab, ob ABO Energy die Sanierungsphase mit ausreichend Liquidität bewältigen kann.

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