ABO Energy Aktie: Restrukturierung stockt
ABO Energy kämpft weiter um die Neuordnung seiner Finanzen. Die für die Sanierung entscheidende Abstimmung unter den Anleihegläubigern scheiterte knapp am erforderlichen Quorum – trotz klarer Mehrheit für die Vorschläge des Unternehmens. Gleichzeitig zeigt sich der Projektentwickler operativ weiter aktiv und sicherte sich Solar-Zuschläge über 50 Megawatt.
Erste Abstimmung verfehlt Mindestbeteiligung
Am Montag teilte ABO Energy mit, dass die Vorschläge zur Änderung der Anleihebedingungen zwar die erforderliche Stimmenmehrheit erreichten, das notwendige Quorum von 50 Prozent jedoch klar verfehlten. Lediglich rund 38 Prozent des ausstehenden Kapitals beteiligten sich an der schriftlichen Abstimmung.
Das Unternehmen setzt nun auf eine Präsenz-Gläubigerversammlung am 9. März 2026 in Wiesbaden. Dort gilt ein reduziertes Quorum von 25 Prozent – eine deutlich niedrigere Hürde. CFO Alexander Reinicke zeigte sich zuversichtlich: Die Gläubiger hätten erkannt, dass ihre Zustimmung für die Restrukturierung notwendig sei.
Kernpunkte der geplanten Änderungen:
- Verzicht auf Negativverpflichtung für neue Kredite und Garantien
- Aussetzung bestimmter Kündigungsrechte bis 31. Mai 2026
- Ermöglichung eines Restrukturierungsplans
Solar-Erfolg trotz Krise
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ABO WIND AG?
Parallel zu den Sanierungsbemühungen sicherte sich ABO Energy Zuschläge für drei Solarparks mit insgesamt 50 Megawatt Leistung. Die Projekte in Schlangenbad (20 MW), Ober-Olm (18,9 MW) und Schieder-Schwalenberg (10,55 MW) sollen ab Herbst 2026 gebaut werden. Im Folgejahr sind zusätzliche Batteriespeicher geplant.
Die Projekte gehören zu einem Portfolio von acht Hybridanlagen mit 100 MW Solarleistung und 80 MW Speicherkapazität. ABO Energy führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Investoren über eine Portfolio-Übernahme. Bei drei Projekten läuft der Bau bereits oder steht kurz bevor.
Die Ausschreibung der Bundesnetzagentur war mit 5.247 MW eingereichten Geboten bei 2.328 MW verfügbarem Volumen deutlich überzeichnet. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,00 Cent pro Kilowattstunde.
Zweite Chance Anfang März
Die Gläubigerversammlung am 9. März wird zur entscheidenden Wegmarke für ABO Energy. Mit dem reduzierten Quorum von 25 Prozent sollte die Hürde deutlich leichter zu nehmen sein. Das Unternehmen benötigt die Zustimmung dringend, um handlungsfähig zu bleiben und neue Finanzierungen für seine 30-Gigawatt-Pipeline abschließen zu können.
ABO WIND AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ABO WIND AG-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:
Die neusten ABO WIND AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ABO WIND AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ABO WIND AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








