Corteva bereitet sich intensiv auf die geplante Aufspaltung des Konzerns in zwei eigenständige Unternehmen vor. Während die Trennung in die Bereiche Saatgut und Pflanzenschutz für die zweite Jahreshälfte 2026 angesetzt ist, stärkt der Agrarkonzern sein technologisches Fundament durch gezielte Investitionen in Biotech-Innovationen. Anleger reagieren positiv auf die klare strategische Ausrichtung und die jüngsten Fortschritte.

Fokus auf krankheitsresistente Nutzpflanzen

Gestern gab Corteva bekannt, eine Finanzierungsrunde über 8,1 Millionen US-Dollar für das Biotech-Unternehmen Resurrect Bio anzuführen. Das Start-up nutzt Gen-Editierung, um die natürlichen Abwehrkräfte von Nutzpflanzen gegen Krankheiten wiederherzustellen. Für Corteva ist dieser Schritt Teil einer größeren Innovations-Offensive, um sich technologisch abzusichern, bevor die fundamentale Umstrukturierung des Konzerns greift.

Die Partnerschaft unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, die nächste Generation landwirtschaftlicher Technologien zu kontrollieren. Wird die geplante Aufspaltung den gewünschten Mehrwert für die Aktionäre liefern? Marktbeobachter werten die Investition jedenfalls als wichtiges Signal, um die Wettbewerbsfähigkeit des künftigen Saatgut-Unternehmens langfristig zu festigen.

Weichenstellung für die Konzernspaltung

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Hinter den Kulissen arbeitet das Management unter Hochdruck an der für Ende 2026 geplanten Aufteilung. Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die Beilegung eines Rechtsstreits mit Bayer. Die Zahlung von 610 Millionen US-Dollar schafft finanzielle Klarheit und soll die angestrebte Lizenzneutralität bei bestimmten Maissorten bis 2026 beschleunigen.

Die Markterwartungen bleiben optimistisch, was sich auch in den Kurszielen widerspiegelt. Analysten von Mizuho hoben ihre Einschätzung jüngst auf 82 US-Dollar an. Mit einem aktuellen Kurs von 63,54 Euro notiert das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 65,55 Euro. Seit Jahresbeginn konnte der Wert bereits um fast 10 Prozent zulegen, was das Vertrauen der Investoren in den laufenden Transformationsprozess unterstreicht.

Am 25. Februar bietet sich die nächste Gelegenheit für detaillierte Einblicke: CEO Chuck Magro und CFO David Johnson werden auf der Global Agriculture & Materials Conference der Bank of America über die operativen Fortschritte der Konzernteilung informieren. Zudem steht die nächste Dividendenausschüttung von 0,18 US-Dollar je Aktie am 16. März bevor.

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