Gleich vier Vorstände greifen bei TUI zu – und zeitgleich dreht auch Moody’s den Daumen nach oben. Das klingt nach Rückenwind von innen. Warum reagiert der Kurs trotzdem eher kühl?

Vier Vorstände kaufen – Moody’s wird optimistischer

Aus Pflichtmitteilungen geht hervor, dass am 11. Februar mehrere Mitglieder des Vorstands TUI-Aktien gekauft haben. Parallel dazu hat Moody’s den Ausblick für den Touristikkonzern von „stabil“ auf „positiv“ angehoben. Als Gründe nennt die Ratingagentur die starke operative Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr und die Erwartung weiteren Gewinnwachstums.

Wichtige Punkte auf einen Blick:

  • Insiderkäufe am 11. Februar: vier Vorstände, jeweils Käufe im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich
  • Moody’s-Ausblick: von „stabil“ auf „positiv“ angehoben
  • Dividende: Rückkehr mit 0,10 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2025

Dividende zurück, Zahlen stark – aber der Kurs bleibt zäh

Auch auf der Kapitalmarktseite liefert TUI zuletzt mehrere positive Signale. Auf der Hauptversammlung am 10. Februar wurde die Rückkehr zur Dividende beschlossen: Für das Geschäftsjahr 2025 soll eine Starter-Dividende von 0,10 Euro je Aktie fließen. Ab dem Geschäftsjahr 2026 plant TUI laut Beschluss eine Ausschüttung von 10 bis 20% des bereinigten Gewinns je Aktie (EPS).

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Operativ verwies der Konzern zudem auf einen sehr starken Start ins Geschäftsjahr 2025/26. Im ersten Quartal lag der operative Gewinn bei rund 77 Mio. Euro, der Umsatz bei etwa 4,9 Mrd. Euro. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete TUI Rekordwerte: bereinigtes Konzern-EBIT rund 1,46 Mrd. Euro, Umsatz etwa 24,2 Mrd. Euro.

Trotz dieses Nachrichtenmixes gab die Aktie heute nach: Der Schlusskurs liegt bei 8,34 € (‑2,62%). Damit notiert der Titel zudem unter dem 50‑Tage-Durchschnitt von 9,03 €, was die aktuell verhaltene Marktstimmung unterstreicht.

Was der Markt jetzt sehen will

Der Kurs wirkt, als suche er noch nach einem belastbaren Boden – trotz Insiderkäufen, Dividendensignal und besserem Moody’s-Ausblick. Unterm Strich scheinen Anleger weniger auf Einzelmeldungen zu setzen, sondern auf fortlaufende Bestätigung, dass die starke operative Entwicklung auch in den nächsten Quartalen hält.

Konkreter Orientierungswert aus den vorliegenden Daten: Mit 8,34 € liegt die Aktie rund 11,7% unter dem 52‑Wochen-Hoch (9,45 €), aber zugleich gut 42% über dem 52‑Wochen-Tief (5,86 €). Das zeigt: Die Erholung ist da – nur der nächste Schub braucht offenbar weitere operative Belege über die kommenden Berichte hinweg.

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