Volatus Aerospace sammelt diese Woche gleich doppelt Pluspunkte: Das Unternehmen landet auf der TSX-Venture-50-Liste für 2026 – und sieht sich durch Kanadas neue Defence Industrial Strategy (DIS) in einer aussichtsreichen Position. Doch was steckt konkret hinter dem Rückenwind, und wie belastbar ist er?

Wichtige Eckdaten auf einen Blick:
- TSX Venture 50 (2026): Auszeichnung als Top-Performer
- Aktienkurs 2025: +279%
- Marktkapitalisierung 2025: +441%
- Ranking: Top 3 in der Technologie-Kategorie, Platz 16 von 1.600+ Emittenten
- DIS-Programm: 6,6 Mrd. US-Dollar innerhalb eines 81,8 Mrd. US-Dollar-Reinvestments
- Mirabel-Investition: >10 Mio. US-Dollar geplant

TSX Venture 50: Ein starkes 2025 in Zahlen

Heute teilte Volatus mit, dass es zu den 50 stärksten Werten der TSX Venture Exchange zählt. Grundlage der Rangliste sind drei gleich gewichtete Kriterien: Wachstum der Marktkapitalisierung, Kursentwicklung und Handelswert.

Für 2025 weist das Unternehmen laut Mitteilung eine Kurssteigerung von 279% und ein Marktkapitalisierungsplus von 441% aus. In der eigenen Technologie-Kategorie reichte das für einen Top-3-Platz, insgesamt für Rang 16.

CEO Glen Lynch führte den Erfolg auf operative Fortschritte zurück: stärkere Bilanz, integrierte Abläufe und eine geschärfte Kommerzialisierungsstrategie in den Bereichen Verteidigung, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur.

Kanadas Defence-Strategie: Wo Volatus ansetzen will

Gestern reagierte Volatus mit einer ausführlichen Stellungnahme auf die Veröffentlichung von Kanadas Defence Industrial Strategy. Laut Unternehmensangaben sieht die Strategie 6,6 Mrd. US-Dollar vor – eingebettet in ein breiteres 81,8 Mrd. US-Dollar-Reinvestment in die kanadischen Streitkräfte.

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Die Regierung richtet zudem eine Defence Investment Agency ein und setzt bei Beschaffung auf das Prinzip BUILD–PARTNER–BUY. Als „Sovereign Capability Domains“ nennt die Regierung unter anderem:
- Uncrewed and Autonomous Systems
- Aerospace Platforms
- Digital Systems
- Sensors
- Space
- Training and Simulation

Volatus betont in diesem Zusammenhang eigene operative Bausteine, etwa regulierte Aerospace-Strukturen, Remote Command-and-Control für missionskritische Einsätze sowie einen Ausbau- und Integrationsstandort in Mirabel (Québec) für sichere Fertigung und Systemintegration. Dafür plant das Unternehmen „kurzfristig“ Investitionen von mehr als 10 Mio. US-Dollar, um Produktionskapazitäten und Systemintegration zu erweitern.

Verträge, Kapital und Kursbild

Die Positionierung im Defence-Umfeld wird durch jüngste Vertragsmeldungen flankiert: Im Februar wurde ein NATO-Trainingsvertrag rund um Drohnenoperationen in abgelegenen Regionen genannt. Zuvor hatte Volatus im Dezember einen Vertrag über 9 Mio. US-Dollar mit einem NATO-Partner kommuniziert.

Trotz der operativen Nachrichten zeigte die Aktie zuletzt Schwankungen und gab laut Daten von CNBC von den 52-Wochen-Hochs aus Juli 2025 nach. In den Q3-Zahlen 2025 meldete Volatus 10,6 Mio. CAD Umsatz sowie verbesserte Verlustkennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zusätzlich brachte eine Kapitalerhöhung im November 2025 laut Marktberichten rund 26,4 Mio. CAD ein – Geld, das den Ausbau mitfinanzieren kann.

Zum Abschluss kündigte Volatus ein Investor Briefing an, das die Defence Industrial Strategy und die Folgen für unbemannte und autonome Systeme vertiefen soll; Details zur Anmeldung will das Unternehmen separat veröffentlichen.

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