ABO Energy Aktie: Zuschläge gesichert
ABO Energy meldet einen Erfolg bei der jüngsten Solarausschreibung der Bundesnetzagentur. Der Wiesbadener Projektentwickler erhielt Zuschläge für drei Solarparks mit insgesamt rund 50 Megawatt Leistung – und sicherte sich damit in allen drei Ausschreibungsrunden 2025 Tarifzuschläge. Das bemerkenswert in einer Phase, in der das Unternehmen selbst an einem Restrukturierungsplan arbeitet.
Die wichtigsten Fakten:
- Drei neue Solarparks in Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW
- Baubeginn für Herbst 2026 geplant
- Batterie-Integration im Jahr 2027 vorgesehen
- Durchschnittlicher Zuschlagswert: 5,00 Cent/kWh
Hybrid-Strategie mit Speicherkomponente
Die Projekte Schlangenbad (20 MWp), Ober-Olm (18,9 MWp) und Schieder-Schwalenberg (10,55 MWp) sind Teil eines größeren Portfolios aus acht Hybridprojekten. Insgesamt vereint das Portfolio 100 Megawatt Peak Photovoltaik und rund 80 Megawatt Batteriespeicherkapazität.
Amaya Hilpert, Leiterin der Solar- und BESS-Projektentwicklung Deutschland, betont die wirtschaftliche Bedeutung der Speicher: Sie ermöglichen zeitversetzte Netzeinspeisung und optimieren die Projektrenditen. Neben grünen Speichersystemen für den selbsterzeugten Solarstrom plant ABO Energy auch Grausstrom-Speicher mit 45 MW Kapazität, die Netzstrom aufnehmen und zur Stabilität beitragen.
Ausschreibung deutlich überzeichnet
Die Nachfrage übertraf das Angebot erneut deutlich. Bei ausgeschriebenen 2.328 Megawatt gingen Gebote über 5.247 MW ein – mehr als das Doppelte. 262 Gebote erhielten einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag mit 5,00 Eurocent pro Kilowattstunde leicht über der vorherigen Runde.
Zusammen mit den Zuschlägen aus den ersten beiden Ausschreibungen 2025 kommt ABO Energy auf über 100 MW zugeschlagene Solarkapazität für das laufende Jahr. Das Unternehmen führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Investoren über den Erwerb des Portfolios. Bei drei der acht Projekte läuft der Bau bereits oder steht unmittelbar bevor.
Erfolg trotz schwieriger Unternehmensphase
Der Ausschreibungserfolg kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ABO Energy mit internen Herausforderungen ringt. Im Januar 2026 schloss das Unternehmen eine Stillhaltevereinbarung mit Gläubigern und arbeitet an einem Restrukturierungsplan. Die Pipeline umfasst Wind-, Solar- und Batterieprojekte mit rund 30 Gigawatt Gesamtkapazität, mehr als ein Drittel davon in Deutschland und Frankreich. Die aktuellen Zuschläge zeigen: Trotz finanzieller Restrukturierung bleibt ABO Energy operativ in der Lage, Projekte zu entwickeln und im Wettbewerb zu bestehen.
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