Drei neue Solarpark-Projekte bringen operativ Rückenwind – ausgerechnet in einer Phase, in der die Restrukturierung den Takt vorgibt. ABO Wind (operativ als ABO Energy) hat in der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur Zuschläge erhalten. Doch wie stark hilft dieser Erfolg, wenn die finanzielle Lage weiter angespannt bleibt?

  • Zuschläge: 3 Solarparks mit zusammen rund 50 MWp
  • Durchschnittlicher Zuschlagswert: 5,00 ct/kWh (mengengewichtet)
  • Zeitplan: Baubeginn Herbst 2026, Batteriespeicher-Erweiterung 2027
  • Restrukturierung: Stillhaltevereinbarung mit Finanzgläubigern seit Ende Januar

Die Zuschläge im Detail

Nach Unternehmensangaben vom Wochenbeginn betreffen die erfolgreichen Gebote Solarparks in Schlangenbad (20 MWp), Ober-Olm (18,9 MWp) und Schieder-Schwalenberg (10,55 MWp). Insgesamt summiert sich die bezuschusste Kapazität auf rund 50 MWp.

Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert liegt bei 5,00 Cent je Kilowattstunde. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen. Für 2027 ist eine Erweiterung durch Batteriespeicher geplant.

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Verkaufsgespräche laufen

Die drei Projekte sind Teil eines größeren Portfolios, das laut Unternehmen 100 MWp Photovoltaik sowie 80 MW Batteriespeicher umfasst. Für dieses Gesamtpaket laufen derzeit Verkaufsgespräche mit potenziellen Investoren.

Restrukturierung bleibt der Rahmen

Die operative Meldung kommt in einem weiterhin schwierigen finanziellen Umfeld. Die Aktie bewegte sich heute Vormittag im Bereich von 4,31 bis 4,38 Euro.

Bereits am 23. Januar hatte das Unternehmen eine Stillhaltevereinbarung mit Gläubigern wesentlicher Finanzierungen gemeldet, um ein Sanierungskonzept umzusetzen. Zuvor wurde die Prognose für 2025 angepasst: Erwartet wird ein Konzernjahresfehlbetrag von rund 170 Millionen Euro. Zudem lief bis Mitte Februar ein Abstimmungsverfahren für die Gläubiger der Anleihe 2024/2029, unter anderem zur Anpassung von Anleihebedingungen wie der Negativverpflichtung.

Im Ergebnis liefern die neuen Solar-Zuschläge konkrete Projektfortschritte und einen klaren Zeitplan bis 2027 – gleichzeitig bleibt die Restrukturierung mit Stillhalteabkommen und dem erwarteten hohen Jahresfehlbetrag der entscheidende Kontext für die weitere Entwicklung.

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