Österreichs Aktienmarkt wird durchgeschüttelt
Im März zeichnen sich Änderungen bei den Indexmitgliedern ab.
Im März zeichnen sich Änderungen bei den Indexmitgliedern ab.
Ohne aktuelle News richtet sich der Fokus auf die kommende Reporting Season. Entscheidend sind der Jahresabschluss 2025, die Dividendenpolitik und die Entwicklung des Net Asset Value.
Morgen wird es für Infineon konkret: Mit den Q1-Zahlen zum Geschäftsjahr 2026 muss der Halbleiterkonzern zeigen, ob die im November in Aussicht gestellte „moderate“ Umsatzsteigerung noch steht. Spannend wird vor allem, ob das KI-nahe Geschäft die schwächeren Signale aus klassischen Endmärkten ausgleichen kann. Genau darauf dürften Anleger bei der Guidance besonders achten. Zuletzt pendelte der Kurs eher seitwärts: Heute liegt die Aktie bei 40,87 Euro, rund 5,9% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von Ende Januar. Das unterstreicht: Viel Optimismus ist eingepreist – aber nicht grenzenlos. Die Fakten im Überblick
Quartalszahlen (Q1 GJ 2026): erwartet am Mittwoch, 4. Februar 2026Hauptversammlung: 19.
Das deutsch-australische Unternehmen hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro sichert die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Lionheart-Projekt im Oberrheingraben. Doch in die Erfolgsmeldung mischen sich warnende Töne. Eine aktuelle Präsentation des Managements dämpft die Euphorie und bringt ein für Aktionäre unangenehmes Szenario zurück auf den Tisch. Finanzierung steht, Risiko bleibt
Mit den gesicherten Geldern kann Vulcan Energy theoretisch in die Vollen gehen. Allerdings wies die Unternehmensführung gestern explizit auf bestehende Risiken hin. Zwar basiere die Machbarkeitsstudie auf vernünftigen Annahmen, doch technische und marktseitige Unsicherheiten lassen sich bei einem Projekt dieser Größenordnung nicht ausschließen. Der kritische Punkt für Anleger: Das Management betonte erneut, dass zur vollständigen Realisierung der Projektziele zusätzliches Kapital erforderlich sein könnte.
Der chinesische Elektroauto-Hersteller BYD verzeichnete im Januar einen Absatzrückgang von über 30 Prozent. Auslöser sind das Auslaufen von Subventionen und eine neue Kaufsteuer.
Vorläufige Geschäftszahlen 2025 des Motoren-Herstellers.
Der Versicherungskonzern legt Ende Februar die vorläufigen Zahlen für 2025 vor, die Basis für die kommende Dividende. Ein BGH-Urteil zu Riester-Verträgen sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Die Cardano-Blockchain bereitet ein wichtiges Netzwerk-Upgrade vor, während die CME Group den Handel mit ADA-Futures startet. Diese Ereignisse könnten die Kryptowährung in den kommenden Wochen prägen.
Neunmonatszahlen des Leiterplattenherstellers AT&S.
Die Deutsche Bank bestätigt ihr Neutral-Rating für SFC Energy, senkt das Kursziel jedoch deutlich auf 16,40 Euro. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die vorläufigen Zahlen für 2025 am 24. Februar.
Bayer profitiert von einer juristischen Prüfung im Glyphosat-Streit und positiven Signalen aus der Pharmasparte, die für Kursoptimismus sorgen. Der Fokus liegt nun auf den Quartalszahlen Ende Februar.
Nvidia-CEO Jensen Huang dementiert feste 100-Milliarden-Investition in OpenAI. Die angebliche Kapitalzusage war lediglich eine unverbindliche Option für künftige Projekte.
Der Motorenhersteller Deutz befindet sich in einer Phase ohne neue Impulse. Die nächsten Orientierungspunkte für Anleger sind der Jahresbericht Ende März sowie die Hauptversammlung im Mai.
Die OHB-Aktie gibt ihre spektakulären Gewinne wieder ab. Nach dem Kurssprung von über 40 Prozent Ende Januar nutzen Anleger nun die hohen Niveaus zum Ausstieg. Am Montag verlor der Titel zweistellig an Wert – eine klassische Gewinnmitnahme-Welle nach der Bestätigung der Rheinmetall-Gespräche. Bereits am Freitag hatte Vorstandsmitglied Daniela Schmidt Aktien zu durchschnittlich 222,18 Euro verkauft. Ein Warnsignal? Mit dem aktuellen Kursniveau von rund 260 Euro liegt die Notierung wieder fast punktgenau auf dem Analystenziel von NuWays. Milliardenprojekt bleibt intakt
Trotz der Korrektur bleibt die fundamentale Fantasie erhalten. Im Zentrum steht die strategische Partnerschaft mit Rheinmetall für das Projekt „SATCOMBw Stufe 4". Bis 2029 soll eine militärische Satellitenkonstellation im niedrigen Erdorbit entstehen.
Die Deutsche Telekom setzt ihr Aktienrückkaufprogramm fort und kaufte in einer Woche Papiere für 43,5 Millionen Euro. Trotz solider Fundamentaldaten wartet die Aktie auf einen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung.
Der Marineschiffbauer TKMS sichert sich einen bedeutenden Auftrag aus Norwegen und baut seine Position im Rennen um Kanadas U-Boot-Programm aus. Die Auftragslage erreicht mit 18,2 Milliarden Euro einen Rekord.
Die Nominierung des Notenbank-Falken Kevin Warsh löste einen massiven Ausverkauf bei Silber aus. Margin Calls beschleunigten den Kursrutsch um fast 30 Prozent binnen einer Woche.
Liebe Kapitalmarktinteressierte,
der Börse Express-PDF-Newsletter vom 3. Februar.
Die Coca-Cola-Aktie erreicht ein neues 52-Wochenhoch, während der Konzern sich auf einen Führungswechsel und die Veröffentlichung der Jahresbilanz vorbereitet.
Der Energiekonzern E. ON veröffentlicht am 25. Februar seinen Geschäftsbericht 2025. Investoren fokussieren sich auf die Schuldenentwicklung und den Dividendenvorschlag.
Neue Regeln der gematik stützen den digitalen Ablauf von E-Rezepten, was Redcare Planungssicherheit gibt. Das Unternehmen verzeichnete 2025 bereits eine Umsatzverdopplung in diesem Segment.
Alibaba investiert über 400 Millionen Dollar in eine Marketingaktion für seine Qwen-App und stellt den KI-Chip Zhenwu 810E vor, um gegen Tencent und Baidu zu konkurrieren.
Rolls-Royce stoppt sein Programm für einen Mini-Kernreaktor auf dem Mond – nach drei Jahren Entwicklung und 9 Millionen Pfund Steuergeld. Gleichzeitig läuft das 200-Millionen-Pfund-Aktienrückkaufprogramm weiter. Am 26. Februar folgen die Jahreszahlen. Mondmission gescheitert
Das britische Luft- und Raumfahrtunternehmen hat ein steuergeldfinanziertes Projekt gestoppt, das einen nuklearen Mini-Reaktor auf den Mond bringen sollte. Der Reaktor war auf eine Leistung von bis zu 100 Kilowatt ausgelegt – genug für Dutzende Haushalte auf der Erde. Die britische Raumfahrtagentur hatte das Programm vor drei Jahren angekündigt, um die "Grundlage für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond" zu schaffen. Doch nachdem die Regierungsverträge im vergangenen Sommer ausliefen und keine potenziellen Startpartner in Sicht waren, kam das Projekt zum Erliegen.
TSMC kontrolliert nahezu die gesamte Produktion kritischer KI-Chips. Ein neues US-Taiwan-Handelsabkommen reduziert politische Risiken und treibt die Aktie nahe an ihr Allzeithoch.
Nach der Vorlage der Quartalszahlen im Januar hat sich der Fokus bei Tilray Brands spürbar verschoben. Statt auf vergangene Bilanzen blicken Anleger nun auf den Kalender: Entscheidende regulatorische Fristen und Entwicklungen im globalen Medizinmarkt stehen unmittelbar bevor. Die kommenden Wochen könnten die Weichen für die gesamte Branche neu stellen. Entscheidung in Washington naht
Der wichtigste Termin im kurzfristigen Horizont ist der 10. Februar. An diesem Tag läuft eine Frist für die US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (FDA) ab, um Richtlinien zu natürlichen Cannabinoiden vorzulegen. Marktbeobachter werten dieses Datum als potenziellen Wendepunkt für den Hanf- und CBD-Sektor. Klare Vorgaben der Bundesbehörde könnten bestehende Geschäftsmodelle entweder validieren oder durch neue Hürden massiv erschweren.