Die Deutsche Bank tritt bei SFC Energy auf die Bremse. Zwar bleibt das Votum „Neutral“, doch das Kursziel fällt spürbar – und das ausgerechnet kurz vor einem wichtigen Datum. Denn am 24. Februar will das Unternehmen vorläufige Zahlen für 2025 vorlegen. Was muss SFC Energy liefern, damit die jüngste Erholung mehr ist als nur ein Zwischenspurt?

Deutsche Bank bleibt „Neutral“ – aber rechnet vorsichtiger

Heute hat die Deutsche Bank ihre Einschätzung aktualisiert: Analyst Michael Kuhn bestätigt „Neutral“, senkt das Kursziel jedoch von 20,00 auf 16,40 Euro. Das ist ein klares Signal, dass die Bank kurzfristig weniger Luft nach oben sieht – trotz operativer Meldungen und trotz einer Phase, in der sich der Titel zuletzt stabilisierte.

Am Markt spiegelt sich diese Zurückhaltung zumindest teilweise: Die Aktie notiert heute bei 13,98 Euro (‑0,99%). Damit liegt der Kurs zwar unter dem 100‑Tage‑Durchschnitt (13,99 Euro) praktisch auf Augenhöhe, aber weiterhin deutlich unter dem 200‑Tage‑Durchschnitt (16,87 Euro). Das unterstreicht: Der mittelfristige Trend ist noch nicht zurückerobert.

Der nächste Lackmustest: Vorläufige Zahlen am 24. Februar

Der Fokus richtet sich nun klar auf den 24. Februar 2026. Dann sollen die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen, wie stark sich Aufträge tatsächlich in Umsatz und Ergebnis niedergeschlagen haben. Genau hier liegt der Kern der aktuellen Spannung: Gute Nachrichten zu Kooperationen und Bestellungen sind das eine – belastbare Zahlen das andere.

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Zuletzt meldete SFC Energy operative Impulse:
- Deutsche Bank Update (heute): „Neutral“, Kursziel 16,40 € (zuvor 20,00 €)
- Nächster Termin: 24. Februar 2026 (vorläufige Zahlen 2025)
- Partnerschaft: Erweiterung mit Linc Polska via Rahmenvertrag für 2026 (09.01.2026)
- Auftrag: 1,3 Mio. CAD für mobile Sicherheitslösungen (Dezember 2025)

Kursbild: Erholung ja, Durchbruch noch nicht

Auf 30 Tage steht die Aktie zwar im Plus (+6,88%), und seit Jahresbeginn ebenfalls (+10,95%). Gleichzeitig bleibt die längerfristige Bilanz belastet: Auf 12 Monate sind es ‑17,47%, zum 52‑Wochen‑Hoch beträgt der Abstand knapp ‑47%.

Der RSI (14 Tage) liegt bei 37,6 – das passt zu einem Titel, der sich zwar erholt hat, aber weiterhin eher vorsichtig gehandelt wird.

Unterm Strich läuft alles auf den 24. Februar hinaus: Bestätigen die vorläufigen Zahlen die operative Story auch in Umsatz und Marge, könnte das die Diskussion um Bewertung und Kursziel neu sortieren. Bleiben die Kennzahlen hinter den Erwartungen zurück, dürfte die Kurszielsenkung der Deutschen Bank als Vorbote einer längeren Phase gedämpfter Erwartungen gelten.

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