Bayer Aktie: Beeindruckende Zukunftspläne!
Bayer bekommt gleich von zwei Seiten Rückenwind: Aus den USA kommt Bewegung in einem zentralen Glyphosat-Verfahren, und in der Pharmasparte rückt die Pipeline wieder stärker in den Vordergrund. Genau das macht die Wochen bis zu den Zahlen Ende Februar so interessant. Wie viel dieser Hoffnung ist schon eingepreist – und was könnte die nächste Kursreaktion wirklich auslösen?
Glyphosat: Supreme Court als Kurstreiber
Ein wesentlicher Impuls kam aus den USA: Der U.S. Supreme Court will den sogenannten Durnell-Fall im Zusammenhang mit der Roundup-Litigation prüfen (Entscheidung zur Annahme: 16. Januar 2026). Bayer begrüßte den Schritt öffentlich und erwartet eine Entscheidung in der Sache bis Juni 2026.
Im Kern geht es um eine juristische Weichenstellung: Haben bundesstaatliche Warnhinweispflichten Vorrang vor einzelstaatlichen Regeln? Ein Urteil zugunsten von Bayer könnte die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten spürbar entschärfen – und damit einen der größten Unsicherheitsfaktoren für die Aktie reduzieren.
Pharma-Pipeline: Wachstum soll zurückkommen
Parallel dazu versucht der Konzern, die Story stärker über die Pharmasparte zu erzählen. Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference Mitte Januar skizzierte Bayer das Ziel, spätestens bis 2027 wieder zu einem mittleren einstelligen Umsatzwachstum im Pharmageschäft zurückzukehren. Bis 2030 soll die operative Marge auf etwa 30% steigen.
Als Treiber nennt Bayer unter anderem neuere Medikamente wie Nubeqa sowie Kerendia (Finerenone). Wichtiges Signal von regulatorischer Seite: Ende Januar empfahl der europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) die EU-Zulassung von Finerenone zur Behandlung von Herzinsuffizienz.
Die wichtigsten Fakten (kurz)
- Aktueller Kurs (heute): 45,45 €
- Seit Jahresanfang: +19,61% (trotz -2,75% in 7 Tagen)
- Nahe am Hoch: 52-Wochen-Hoch 46,73 € (Abstand: -2,75%)
- US-Verfahren: Supreme Court prüft Durnell-Fall; Entscheidung bis Juni 2026 erwartet
- Analystenmarke: JPMorgan bestätigt „Overweight“ mit Kursziel 50 € (02. Februar 2026)
- Nächster Termin: 25. Februar 2026 (Geschäftsjahr 2025 / Q4-Zahlen)
- Hauptversammlung: 24. April 2026
Blick nach vorn: Diese Termine setzen den Takt
Kurzfristig dürfte der 25. Februar den Ton angeben: Dann legt Bayer den Geschäftsbericht 2025 und die Zahlen zum vierten Quartal vor. Danach wandert der Fokus wieder stärker auf zwei Datenpunkte: die erwartete Supreme-Court-Entscheidung bis Juni 2026 und die Fortschritte rund um Finerenone in Europa. Nach dem starken Lauf (YTD +19,61%) wird der Markt dabei besonders genau hinsehen, ob Zahlen und Ausblick den jüngsten Optimismus weiter tragen.
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