XPeng setzt bei seiner globalen Expansion verstärkt auf technologische Kooperationen und gewinnt mit Volkswagen den ersten namhaften Kunden für seine neue Fahrtechnologie VLA 2.0. Diese Partnerschaft ist ein zentraler Baustein in der Strategie, bis zum Ende des Jahrzehnts eine führende Rolle auf dem internationalen Markt für intelligentes Fahren einzunehmen. Das Management verfolgt dabei das ehrgeizige Ziel, bis 2030 jährlich eine Million Fahrzeuge im Ausland abzusetzen.

Fokus auf globale Expansion

Die jüngsten Absatzzahlen unterstreichen den Wachstumskurs: Im Jahr 2025 konnte das Unternehmen insgesamt rund 429.400 Fahrzeuge ausliefern, was einem Zuwachs von über 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders die Exporte legten mit einem Plus von 96 Prozent massiv zu. Doch das soll erst der Anfang sein, denn für das laufende Jahr 2026 plant die Geschäftsführung eine Verdopplung der Auslandsverkäufe.

Doch wie will das Unternehmen diese ehrgeizigen Exportziele angesichts des harten Wettbewerbs in China erreichen? Ein Schlüssel liegt im Ausbau des globalen Vertriebsnetzes auf insgesamt 680 Standorte. Langfristig soll sich dieser Fokus auch in den Bilanzen widerspiegeln: XPeng geht davon aus, dass bis 2030 mehr als 70 Prozent der Konzerngewinne außerhalb Chinas erwirtschaftet werden.

Investitionen in künstliche Intelligenz

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XPeng?

Um diesen technologischen Vorsprung zu halten, investiert das Unternehmen massiv in Human Kapital und Forschung. Für das Jahr 2026 ist die Einstellung von 8.000 zusätzlichen Mitarbeitern geplant, wobei ein Großteil der Stellen im Bereich der künstlichen Intelligenz angesiedelt ist. Diese personelle Aufstockung soll die Weiterentwicklung der "Vision-Language-Action" (VLA) 2.0-Architektur vorantreiben, die ein menschenähnliches Fahrverhalten und schnellere Reaktionszeiten ermöglicht.

Diese Entwicklung findet in einem Umfeld statt, in dem die regulatorischen Hürden für autonomes Fahren in China zunehmend sinken, während die Entwicklungskosten für solche Systeme – oft bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar – viele Wettbewerber abschrecken. Während einige westliche Hersteller ihre Programme für hochautomatisiertes Fahren teilweise zurückfahren, treibt XPeng die Kommerzialisierung seiner KI-Produkte weiter voran.

An der Börse wird dieser Kurs aktuell mit einem leichten Kursplus von 1,01 Prozent auf 15,05 Euro quittiert. Trotz der operativen Fortschritte notiert der Titel jedoch weiterhin rund 38 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 24,30 Euro und sucht nach einer stabilen Bodenbildung. Im Jahr 2026 wird sich zeigen, ob die geplanten 8.000 Neueinstellungen und die Verdopplung der Exporte die gewünschte Dynamik bringen, um die Profitabilität nachhaltig zu steigern.

XPeng-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue XPeng-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten XPeng-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XPeng-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XPeng: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...