Cardano bekommt ausgerechnet in einer wackligen Marktphase Rückenwind von institutioneller Seite. Grayscale hat die Gewichtung der Kryptowährung in einem seiner Smart-Contract-Fonds angehoben – während der Gesamtmarkt zuletzt eher auf Risikoabbau schaltete. Was steckt hinter dieser gegenläufigen Entwicklung?

Grayscale stockt im Fonds auf

Grayscale hat den Cardano-Anteil im Smart Contract Platform Select Capped Index (SCPXC) ausgebaut. Zum 20. Februar stieg die Gewichtung auf 20,34%, nach 18,55% früher im Jahr.

Damit ist Cardano nun die drittgrößte Position in dem spezialisierten Fonds – hinter Solana und Ethereum. Die Anpassung unterstreicht, dass Vermögensverwalter ihre Allokation in große Smart-Contract-Plattformen offenbar neu justieren und Cardano dabei mehr Gewicht geben.

Makro-Sorgen drücken auf den Kryptomarkt

Trotz dieser institutionellen Stütze stand der Gesamtmarkt zuletzt unter Druck. Über das Wochenende kam es zu einer klaren Risk-off-Bewegung, ausgelöst vor allem durch externe Faktoren. Im Mittelpunkt standen erneut geopolitische und wirtschaftliche Debatten – konkret die Diskussionen über eine Neubewertung globaler US-Zölle, die die Risikobereitschaft an den Märkten spürbar dämpften.

Cardano legte um den 19. und 20. Februar zunächst kurz um rund 4% zu. In den Tagen danach folgte jedoch ein eher mechanischer Rückgang von etwa 3% bis 4%, als die Makro-Ängste zunahmen. In der Folge rutschte die Kryptowährung zeitweise aus den Top 10 und pendelt bei der Marktkapitalisierung je nach Datenquelle aktuell zwischen Platz 11 und 14.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Wichtig dabei: Laut Branchendaten gab es keine glaubwürdigen Hinweise auf Netzwerkausfälle, Sicherheitsprobleme oder negative Governance-Ereignisse. Der Kurs verhielt sich vielmehr wie eine höher volatil reagierende Smart-Contract-Plattform, während Kapital breit zurück in Stablecoins und größere Marktsegmente floss.

Derivatemarkt signalisiert Vorsicht

Die Unsicherheit zeigt sich auch im Derivatehandel. Das Open Interest bei Futures fiel Mitte Februar auf rund 334 Mio. US-Dollar. Das deutet auf einen spürbaren Rückzug von gehebelten Positionen hin, bevor sich die Werte auf leicht höheren – aber weiterhin gedämpften – Niveaus stabilisierten.

Parallel rutschten die Funding Rates unter null. Das spricht für eine stärkere Nutzung von Short-Positionen zur Absicherung und eine kurzfristig negativere Positionierung am Markt. Insgesamt spiegelt das eine vorsichtige Haltung wider, bei der viele Trader Risiko reduzieren und überhebelte Long-Positionen abbauen.

Der Kernkonflikt bleibt damit klar: Kurzfristig gibt der Makro-Rahmen den Takt vor, während die höhere Gewichtung im Grayscale-Fonds eine strukturelle Gegenkraft bildet. Entscheidend für die nächste Phase dürften deshalb zwei Faktoren sein: die weitere Entwicklung der Zoll-Debatte und die Richtung der Mittelbewegungen in institutionellen Krypto-Produkten.

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...