Die Aktie des australischen Rohstoffentwicklers meldet sich eindrucksvoll zurück. Während der gesamte Sektor von neuen geopolitischen Weichenstellungen profitiert, sorgt eine verspätete Meldung aus der Chefetage kurzzeitig für Irritationen. Die Kombination aus steigenden Rohstoffpreisen und strategischen Förderprogrammen rückt das Unternehmen wieder stärker in den Fokus.

Am gestrigen Montag verzeichnete das Papier an der australischen Börse ein Plus von 6,67 Prozent und schloss bei 0,24 AUD. Auch in Deutschland zog der Kurs an, in München beendete die Aktie den Handel bei 0,1360 Euro. Parallel dazu wurde bekannt, dass Direktor Ian Murray bereits am 15. Dezember 2025 über einen Aktienkaufplan 107.142 Anteile erworben hatte. Auffällig ist hierbei weniger das Volumen als der Zeitpunkt der Veröffentlichung: Die Meldung erfolgte verspätet und verstieß damit gegen die üblichen Fristen der Börsenaufsicht.

Solide Finanzbasis trotz Verlust

Der aktuelle Kursanstieg folgt auf eine schwächere Phase in der Vorwoche, als die Aktie nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen rund fünf Prozent nachgab. Zwar konnte Arafura den Nettoverlust auf 13 Millionen AUD verringern, doch die operative Entwicklung drückte zunächst auf die Stimmung.

Finanziell steht das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,05 Milliarden AUD jedoch stabil da. Zum Jahreswechsel befanden sich dank umfangreicher Finanzierungszusagen aus dem Oktober noch 571 Millionen AUD in der Kasse. Diese Liquidität ist entscheidend für die Weiterentwicklung des Vorzeigeprojekts Nolans im Northern Territory. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von etwa 7,18 wird das Unternehmen aktuell mit einem Aufschlag gegenüber dem breiten Branchendurchschnitt gehandelt.

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Geopolitik stützt den Sektor

Fundamental profitiert Arafura von einer strategischen Neubewertung des Sektors für Seltene Erden. Marktbeobachter registrieren einen "Souveränitäts-Aufschlag" für westliche Bergbauunternehmen, getrieben durch neue politische Rahmenbedingungen. Die USA führten im Januar mit der "Proclamation 11001" faktisch einen Zugangspass für alliierte Lieferketten ein. Zudem soll Australiens strategische Reserve für kritische Mineralien in der zweiten Jahreshälfte 2026 operativ werden.

Diese politische Flankierung spiegelt sich bereits in den Preisen wider. Neodym notierte im Februar bei rund 139,44 USD pro Kilogramm und lag damit deutlich über der von den USA etablierten Preisuntergrenze von 110 USD. Für Arafura Rare Earths schafft dieses Umfeld eine verbesserte ökonomische Basis, um die Produktion der kritischen Materialien voranzutreiben, wenngleich die operative Umsetzung der Projekte nun der entscheidende Faktor für die weitere Kursentwicklung bleibt.

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