Xiaomi könnte am 24. März Geschichte schreiben. Der chinesische Technologiekonzern hat offiziell angekündigt, im Rahmen der Jahresergebnisse erstmals eine Dividende zu prüfen. Für Anleger, die seit dem Börsengang 2018 leer ausgingen, ist dies ein massives Signal der Stärke und finanzieller Reife – doch kann dieser Schritt die zuletzt angeschlagene Aktie wiederbeleben?

Dividenden-Premiere im Fokus

Laut einer Pflichtmitteilung an die Hongkonger Börse wird der Vorstand unter Vorsitz von Lei Jun am 24. März 2026 tagen. Neben der Genehmigung der Jahresbilanz steht explizit die Prüfung einer Schlussdividende auf der Agenda. Dass Xiaomi diesen Punkt gesondert hervorhebt, werten Marktbeobachter als klares Indiz für das gewachsene Selbstbewusstsein des Unternehmens.

Fundamental liefert der Konzern die nötigen Argumente für eine Ausschüttung. Die Zahlen für das dritte Quartal 2025 zeigten bereits einen Umsatzsprung von über 22 Prozent, während sich der bereinigte Nettogewinn um fast 81 Prozent steigerte. Entscheidend dafür ist die Transformation des Geschäftsmodells: Die Sparte für Elektrofahrzeuge (Smart EV) schreibt mittlerweile schwarze Zahlen.

Elektro-Sparte überholt Tesla

Während Finanzinvestoren auf den März blicken, liefert das operative Geschäft schon jetzt Fakten. Im Januar 2026 sorgte der neue SUV YU7 in China für Aufsehen, als er mit knapp 38.000 Auslieferungen das Tesla Model Y deutlich hinter sich ließ. Xiaomi plant für das laufende Jahr, die Auslieferungen auf 550.000 Fahrzeuge zu steigern.

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Parallel dazu startet am 28. Februar auf dem MWC in Barcelona die globale Offensive mit der Xiaomi 17-Serie. Der Konzern zielt darauf ab, die Margen im Smartphone-Segment durch Premium-Modelle und die vertiefte Leica-Partnerschaft weiter zu stabilisieren.

Charttechnik: Bodenbildung gesucht

Trotz der operativen Erfolge spiegelt der Aktienkurs diese Entwicklung noch nicht wider. Das Papier steht weiterhin unter Druck und notiert mit aktuell 3,87 Euro fast 45 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 7,07 Euro. Auch der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt bei 5,19 Euro verdeutlicht den mittelfristigen Abwärtstrend.

Die kommenden vier Wochen sind für die weitere Kursentwicklung entscheidend. Gelingt der globale Produkt-Rollout am Wochenende und folgt im März tatsächlich die erste Dividende, verliert das Bären-Lager seine wichtigsten Argumente. Anleger sollten den 24. März als Schlüsseltermin für eine mögliche Neubewertung der Aktie im Blick behalten.

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