Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi greift tief in die Tasche – und das gleich doppelt. Während das Management Millionen eigene Aktien vom Markt nimmt, strömt frisches Kapital von außen hinzu. Allein am 24. Februar flossen 437,9 Millionen Hongkong-Dollar über das Southbound Trading in die Aktie. Was steckt hinter dieser Doppelstrategie?

Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren

Das Unternehmen erwarb am Dienstag 2,8 Millionen Typ-B-Aktien für 100 Millionen HKD. Vier Tage zuvor hatte der Konzern bereits 4,3 Millionen Papiere für 152,2 Millionen HKD zurückgekauft. Die Transaktionen sind Teil eines im Januar gestarteten Rückkaufprogramms mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2,5 Milliarden HKD.

Parallel dazu definiert CEO Lei Jun die strategische Ausrichtung neu. In den kommenden fünf Jahren will das Management den internen Fokus verstärkt auf Halbleiterchips, Künstliche Intelligenz und das eigene Betriebssystem lenken. Eine klare Ansage in Richtung Technologie-Unabhängigkeit.

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Neue Produkte im Anmarsch

Trotz der Kapitalmaßnahmen gab die Aktie am Dienstag nach. In Hongkong schloss das Papier bei 35,74 HKD – ein Minus von 2,24 Prozent. Der Kurs liegt damit rund 25 Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt.

Für den 28. Februar steht die globale Präsentation der Smartwatch Watch 5 in Barcelona an. Zeitgleich zum Mobile World Congress will Xiaomi auch das neue Tablet Pad 8 sowie die Software-Version HyperOS 3.1 vorstellen. Ob die Produktoffensive dem Kurs neuen Schwung verleiht, wird sich zeitnah zeigen.

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