Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi setzt ein klares Zeichen gegen den jüngsten Abwärtstrend. Kurz vor einer entscheidenden Produktpräsentation greift das Management tief in die Tasche, um den eigenen Aktienkurs zu stützen. Ist diese synchronisierte Aktion aus Kapitalmaßnahme und Produktfeuerwerk der Startschuss für eine nachhaltige Bodenbildung?

Vertrauensbeweis am Markt

Am heutigen Dienstag investierte Xiaomi rund 100 Millionen Hongkong-Dollar in den Rückkauf von 2,8 Millionen eigenen Aktien der Klasse B. Diese Transaktion ist Teil einer breiteren Strategie, mit der die Unternehmensführung ihre Überzeugung bezüglich der aktuellen Bewertung unterstreicht.

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Der Schritt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Mit einem aktuellen Kurs von 3,90 Euro notiert das Papier fast 45 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 13 Prozent. Durch das gezielte Einsammeln eigener Anteile signalisiert das Management, dass es die aktuellen Kurse als günstige Einstiegsgelegenheit betrachtet und den Substanzwert des Unternehmens höher einschätzt als der Markt.

Showdown in Barcelona

Das Timing der Finanztransaktion ist dabei taktisch gewählt, denn operativ steht das Unternehmen vor einem wichtigen Meilenstein. Am 28. Februar, also kommenden Samstag, wird Xiaomi im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona seine neue globale Smartphone-Flaggschiff-Serie enthüllen.

Im Rampenlicht stehen das Xiaomi 17 und die Ultra-Variante. Besonders die vertiefte Partnerschaft mit dem Kamerahersteller Leica soll hier als Verkaufsargument dienen und neue Maßstäbe in der mobilen Fotografie setzen. Ergänzt wird das Portfolio durch die Xiaomi Watch 5, eine neue Powerbank und den "Xiaomi Tag" Bluetooth-Tracker. Das Unternehmen muss beweisen, dass es im dynamischen Hardware-Markt weiterhin Innovationen liefern kann, die sich auch in den Absatzzahlen niederschlagen.

Anleger blicken nun gespannt auf das kommende Wochenende. Eine positive Resonanz auf die Produktvorstellung in Barcelona, kombiniert mit der stützenden Wirkung des Aktienrückkaufprogramms, könnte die notwendigen Impulse liefern, um den Kurs im Bereich der 4-Euro-Marke zu stabilisieren.

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