Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag weiterhin mit freundlicher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 4.119,91 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 0,88 Prozent. Der ATX Prime notierte mit einem Anstieg um 0,87 Prozent bei 2.058,54 Zählern.

Auch die europäischen Leitbörsen starteten etwas fester in die neue Handelswoche. Das Umfeld für europäische Aktien bleibt laut Marktbeobachtern günstig. Institutionelle Investoren wenden sich verstärkt dem europäischen Kontinent zu, da der US-Aktienmarkt mittlerweile als recht teuer gilt.

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Keine Impulse sind heute von der Wall Street zu erwarten. Die US-Finanzmärkte bleiben feiertagsbedingt geschlossen. Auch datenseitig finden sich zum Wochenstart kaum kursrelevante Veröffentlichungen auf der Agenda.

In der vergangenen Woche lag das datenseitige Interesse in den USA, nun richtet sich der Blick auf Europa, wobei vor allem Stimmungsindikatoren zu beachten sind, hieß es in einem Helaba-Kommentar. Den Auftakt gibt morgen die ZEW-Umfrage.

Zudem gestaltete sich auch die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen bis auf Analystenkommentare dünn. So haben die Wertpapierexperten der Erste Group ihre Bewertung für die Aktien von Wienerberger von "Hold" auf "Accumulate" angehoben. Das Kursziel für die Papiere des weltgrößten Ziegelherstellers wurde von 35,5 auf 36,5 Euro ebenfalls gesteigert. Wienerberger-Aktien zeigten sich 1,2 Prozent tiefer bei 32,70 Euro.

Die Analysten von Warburg Research haben ihr Kursziel für die Aktien der Rosenbauer von 43,0 auf 45,0 Euro angehoben. Die "Buy"-Bewertung beließ das Expertenduo Fabio Hölscher und Marc-René Tonn nach den jüngsten Ergebnissen des Feuerwehrausrüsters unverändert. Rosenbauer-Papiere tendierten 1,3 Prozent fester bei 38,50 Euro.

Gut nachgefragt zeigten sich Aktien aus dem Energiesektor. So stiegen unter den Ölwerten Schoeller-Bleckmann um 2,8 Prozent und OMV knüpften mit plus 1,3 Prozent an die klaren Freitagesgewinne an. Bei den Versorgern konnten EVN um 3,7 Prozent gewinnen und Verbund stiegen um 1,4 Prozent.

Kursgewinne gab es mehrheitlich auch bei den Bankaktien zu verzeichnen. BAWAG zogen 1,3 Prozent an und Erste Group notierten 0,9 Prozent fester. Raiffeisen gaben hingegen leicht um 0,2 Prozent nach.

ger/ste

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