Noch bevor die Anteilseigner der Erste Group einen überraschend harten Schnitt bei der Dividende verdauen konnten, bekommt das Unternehmen an der Börse schon den nächsten Einschlag zu spüren. Die Märkte befanden sich in dieser Woche ob des Krieges im Nahen Osten in heller Aufruhr. In die Tiefe gerissen wurden mehrere Sektoren. Besonders auffällig waren jedoch die Kursrückgänge bei europäischen Banken.

Jene sind nach Einschätzung von Experten bisher zwar nicht direkt betroffen von den Eskalationen im Iran und anderen Ländern. Es geht jedoch die Sorge um, dass die Effekte des Konflikts sich mittelfristig auswirken werden, und das nicht eben in positiver Hinsicht. Stattdessen fürchten die Marktakteure um anhaltend steigende Ölpreise, ein neuerliches Aufflammen der Inflation und dadurch bedingt den nächsten Dämpfer beim bisher ohnehin nur zarten Wachstum der europäischen Konjunktur.

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Erste Group: Ausverkauf!

Viele Anleger wollen offenbar gar nicht erst warten, bis die Einschläge näherkommen. Stattdessen wurden in dieser Woche munter Investments umgeschichtet und europäische Banken flogen im hohen Bogen aus den Depots. Vermutlich hat das auch ein wenig mit dem starken Lauf aus dem Vorjahr zu tun, nach dem nun einige Anteilseigner schlicht noch Gewinne einsammeln.

Was auch immer die Märkte antreiben mag: Ein Verlust von satten zehn Prozent bei der Erste Group-Aktie allein in dieser Woche lässt sich kaum schönreden. Mit dem Unterschreiten der 100-Euro-Linie hinterließ die Aktie auch in der Charttechnik erste Warnsignale. Zu Handelsschluss am Freitag reicht es in Wien nur noch für eher bescheidene 95 Euro auf dem Ticker.

Wie geht es weiter?

Die spannende Frage lautet nun, wohin die Reise von hier aus gehen mag. Ein Ende ist im Konflikt im Nahen Osten nicht zu erkennen, weshalb erst einmal die Unsicherheit bestehen bleibt. Solange sich daran nichts ändert, ist bei Erste Group und Co. bestenfalls auf eine Stabilisierung, nicht aber auf eine allzu kräftige Gegenbewegung zu hoffen. Anleger behalten das Geschehen im Auge, vielleicht auch etwas mit dem Hintergedanken, dass die initialen Reaktionen letztlich etwas übertrieben ausgefallen sein könnten.

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