Die Tinte unter dem Fusionsvertrag mit Netflix schien fast trocken, doch nun wackelt der Deal gewaltig. Paramount Skydance hat sein feindliches Übernahmeangebot nachgebessert und bringt das Board von Warner Bros. Discovery ins Grübeln. Ein neues 108-Milliarden-Dollar-Paket könnte die Karten im Mediensektor komplett neu mischen.

Verlockende Konditionen für Aktionäre

Berichten von Bloomberg und Seeking Alpha zufolge diskutiert der Verwaltungsrat aktiv eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Paramount Skydance. Zwar bleibt das Kernangebot bei 30 US-Dollar pro Aktie, doch die Rahmenbedingungen wurden massiv verbessert, um die Hürden für einen Wechsel zu senken.

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Der aggressive Wettbewerber bietet nun finanzielle Zusätze an, die das Risiko für Warner Bros. Discovery minimieren sollen. Dazu gehört eine sogenannte „Ticking Fee“ von rund 650 Millionen US-Dollar pro Quartal, die ab 2027 bar ausgezahlt wird, falls sich der Abschluss durch regulatorische Prüfungen verzögert. Strategisch noch bedeutender ist die Zusage, die Auflösungsgebühr in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, die Warner Bros. Discovery bei einem Bruch des Netflix-Vertrags zahlen müsste.

Druck der Investoren wächst

Diese finanziellen Zugeständnisse verfehlen ihre Wirkung nicht. Aktivistische Investoren wie Ancora Holdings drängen das Management offen dazu, den bestehenden Netflix-Deal zugunsten der Paramount-Offerte aufzugeben. Ihr Hauptargument ist der sofortige Barwert und das ihrer Ansicht nach geringere Ausführungsrisiko des neuen Vorschlags.

Der Markt preist bereits eine mögliche Preisschlacht ein. Die Aktie notierte am Montag bei hohen Umsätzen um 28,02 US-Dollar, da Arbitrage-Händler auf eine weitere Anpassung der Angebote spekulieren. Die Entscheidung liegt nun beim Board, das nach Abschluss der treuhänderischen Prüfung festlegen muss, ob die neue Offerte rechtlich als „überlegenes Angebot“ einzustufen ist. Ein solcher Schritt würde Netflix zwingen, die eigene Offerte ebenfalls nachzubessern, um die Fusion zu retten.

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