Warner Bros. Discovery (A) Aktie: Gründlich untersucht
Warner Bros. Discovery befindet sich in einer entscheidenden Phase. Trotz gemischter Quartalszahlen und anhaltender Probleme im klassischen TV-Geschäft steht der Medienriese im Mittelpunkt eines hitzigen Bietergefechts. Investoren blicken gespannt auf die konkurrierenden Milliarden-Angebote von Paramount Skydance und Netflix, die die Zukunft des Unternehmens komplett neu definieren könnten.
Zwei Giganten, zwei Strategien
Die Zukunft des Konzerns hängt aktuell von Verhandlungen auf höchster Ebene ab. Paramount Skydance hat sein Angebot für das gesamte Unternehmen auf 110 Milliarden Dollar erhöht, was einem Preis von 31 Dollar pro Aktie entspricht. Das Board von Warner Bros. Discovery hat diese Offerte bereits als potenziell überlegen eingestuft.
Im Gegensatz dazu zielt Netflix mit einem Gebot von 82,7 Milliarden Dollar (27,75 Dollar pro Aktie) auf eine Zerschlagung ab. Der Streaming-Marktführer ist primär an den Filmstudios und HBO interessiert, während die linearen TV-Sender in eine neue Einheit namens „Discovery Global“ ausgegliedert werden sollen. Netflix verbleibt nun ein enges Zeitfenster von vier Tagen, um ein verbessertes Gegenangebot vorzulegen.
Operative Spaltung: Streaming wächst, TV schrumpft
Die am 26. Februar veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal 2025 verdeutlichen, warum das Unternehmen ein Übernahmekandidat ist. Der Gesamtumsatz sank um 6 Prozent auf 9,46 Milliarden Dollar, was zu einem Nettoverlust von 252 Millionen Dollar führte. Besonders das klassische Kabelgeschäft belastet die Bilanz: Hier brachen die Umsätze um 12 Prozent und die Werbeeinnahmen um 9 Prozent ein.
Lichtblick bleibt jedoch das Streaming-Segment. Der Dienst gewann im abgelaufenen Quartal 3,5 Millionen neue Abonnenten hinzu und zählt nun weltweit 131,6 Millionen Kunden. Dies führte zu einem Umsatzanstieg von 5 Prozent in dieser Sparte. Trotz des Quartalsverlusts gelang es dem Konzern zudem, im Gesamtjahr 2025 erstmals seit der Fusion einen Nettogewinn von 727 Millionen Dollar zu verbuchen und die Nettoverschuldung auf 29 Milliarden Dollar zu senken.
Regulatorischer Gegenwind für Netflix
Ein möglicher Deal mit Netflix steht unter strenger Beobachtung. Generalstaatsanwälte aus elf US-Bundesstaaten haben das Justizministerium bereits aufgefordert, das Angebot kartellrechtlich zu prüfen. Die Befürchtung ist eine zu starke Marktkonzentration im Streaming-Sektor, die Preiserhöhungen und negative Folgen für die Kinolandschaft nach sich ziehen könnte.
Die nächsten Tage sind für den Aktienkurs, der gestern bei 24,43 Dollar schloss, wegweisend. Sollte Netflix innerhalb der Frist nicht nachbessern oder an den regulatorischen Hürden scheitern, dürfte der Weg für die Komplettübernahme durch Paramount Skydance frei sein – mit einem Aufschlag von über 25 Prozent zum aktuellen Kursniveau.
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