Volkswagen Aktie: Anhaltender Investitionsboom!
Volkswagen baut seine Stellung als Batterie-Schwergewicht konsequent aus. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit hat die Tochter Skoda am Stammsitz Mlada Boleslav eine neue Hightech-Fabrik für Batteriesysteme eröffnet. Die Anlage kann bis zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr mit Akkupaketen versorgen – mehr als jede andere Produktionsstätte im Konzern. In den Ausbau flossen 205 Millionen Euro.
Skoda wird zum Batterie-Champion
Die neue Halle erstreckt sich über 55.000 Quadratmeter und nutzt die moderne "Cell-to-Pack"-Technik. Dabei werden die Zellen direkt ins Akkupaket integriert, ohne den Zwischenschritt über ein Modul. Das Resultat: längere Lebensdauer, einfachere Fertigung und niedrigere Kosten. 131 Industrieroboter sorgen für eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro Batteriesystem. Thomas Schäfer, Chef der Kernmarke VW, bestätigte: Skoda ist damit der größte BEV-Batteriesystem-Hersteller innerhalb des Konzerns.
Die Batterien aus Tschechien sollen mehrere Konzernmarken beliefern. Dabei gilt eine klare Arbeitsteilung: Während in Spanien am Seat-Standort Martorell seit Dezember 2025 Systeme für bis zu 300.000 Elektro-Kleinwagen wie den künftigen VW ID. Polo entstehen, konzentriert sich Skoda auf mittelgroße Fahrzeuge aufwärts. Noch in diesem Jahr plant Skoda die Premiere zweier Elektromodelle – des City-SUV Epiq und des bis zu siebensitzigen Flaggschiffs Peaq.
Everllence-Verkauf bringt Milliarden
Parallel treibt Volkswagen den Verkauf seiner Dieselgroßmotorentochter Everllence voran. Die Finanzinvestoren Blackstone und Brookfield haben laut Kreisen Angebote in Höhe von mindestens 8 Milliarden Euro für einen Mehrheitsanteil abgegeben. Das liegt deutlich über früheren Spekulationen von rund 6 Milliarden Euro. Auch Advent, Bain, EQT und CVC bleiben im Rennen.
Everllence – früher MAN Energy Solutions – baut Kraftwerksturbinen und schwere Schiffsdieselmotoren. Der Konzernbereich Power Engineering erzielte 2025 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro bei einem operativen Gewinn von 335 Millionen Euro. Ein früherer Verkaufsversuch war unter anderem an der Corona-Krise gescheitert. Nun drängen Investoren darauf, dass Volkswagen Randbereiche abstößt und sich aufs Kerngeschäft konzentriert.
Bei der Tochter Traton sorgt derweil Kontinuität: Antonio Roberto Cortes bleibt bis Januar 2029 CEO von Volkswagen Truck & Bus und Vorstandsmitglied der Traton Group. Der MDAX-Konzern verwies auf die Wichtigkeit von "Beständigkeit in schwierigen Zeiten".
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