Amadeus IT Aktie: Starkes Comeback
Die Amadeus IT Aktie legte am Freitag um 2,7 Prozent zu und setzte damit ihre Erholung fort. Der Grund: Das spanische Reise-Technologieunternehmen übertraf im vierten Quartal 2025 die Erwartungen und präsentierte eine optimistische Mittelfristprognose. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal auf 1,62 Milliarden Euro – etwa ein Prozent über dem Konsens. Bereinigt um Währungseffekte wuchs der Erlös um zehn Prozent. Das bereinigte EBITDA erreichte 578 Millionen Euro und lag damit rund drei Prozent über den Analystenschätzungen.
Besonders stark entwickelte sich der freie Cashflow: Mit 368 Millionen Euro übertraf Amadeus die Erwartungen um gut 13 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Nettogewinn von 1,34 Milliarden Euro – ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 2,99 auf 3,20 Euro.
Lufthansa Group setzt auf Nevio
Ein wichtiger Meilenstein: Neun Airlines der Lufthansa Group planen die Einführung von Amadeus Nevio, der KI-gestützten Airline-IT-Plattform der nächsten Generation. Damit haben sich nach British Airways und Air France-KLM nun auch die deutschen Airline-Konzerne für die moderne Retailing-Lösung entschieden. CEO Luis Maroto sprach von einem "Wendepunkt": Heute seien bereits 25 Prozent der Altea-Passagiere in einem Nevio-Programm involviert.
Die ersten Implementierungen zeigen bereits Erfolge. Finnair berichtete nach der Einführung von Amadeus Product Catalog und Dynamic Pricing über höhere Zusatzerlöse und optimierte Ticketpreise. Amadeus sieht sich als unverzichtbare Infrastruktur für KI-Assistenten im Reisebereich positioniert – ein Orchestrator zwischen Anbietern, Verkäufern und KI-gestützten Systemen.
Aktienrückkauf und Mittelfristprognose
Für 2026 rechnet Amadeus mit einem hohen einstelligen Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen – leicht über dem Konsens von 7,4 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge soll stabil bei rund 29 Prozent bleiben. Der freie Cashflow wird zwischen 1,3 und 1,4 Milliarden Euro erwartet.
Die Mittelfristprognose bis 2028 fällt noch ambitionierter aus: Amadeus peilt ein hohes einstelliges Umsatzwachstum und ein niedriges zweistelliges Wachstum beim bereinigten Gewinn je Aktie an. Parallel dazu kündigte der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro an, das innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen werden soll. Zusätzlich will das Unternehmen 2026 eine Dividende am oberen Ende der Bandbreite ausschütten – rund 700 Millionen Euro.
Analysten von Morgan Stanley bewerteten den starken Jahresabschluss und die Prognose positiv. Die Aktie hatte seit Anfang Februar etwa neun Prozent verloren und verzeichnete im Gesamtjahr ein Minus von rund 18 Prozent. Mit den jüngsten Zahlen könnte sich das Blatt nun wenden.
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