Volkswagen Aktie: Tagesaktuelle Marktanalysen
Die Volkswagen-Tochter PowerCo sichert ihre Beschäftigten in Salzgitter bis 2030 ab – ein Zeichen für Stabilität in unsicheren Zeiten. Gleichzeitig dreht sich das Personalkarussell bei Audi, und der Supreme Court in den USA hat Trumps Zollpolitik gestoppt. Was bedeutet das konkret für den Wolfsburger Konzern?
PowerCo sichert 2.000 Jobs langfristig ab
Die VW-Batterietochter PowerCo und die IG Metall haben sich auf eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 verständigt. Damit sind rund 2.000 Mitarbeiter am Standort Salzgitter vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Die Vereinbarung ist Teil eines umfassenderen Tarifpakets, das die Gewerkschaft IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Unternehmen ausgehandelt hat. Für den Konzern bedeutet dies planbare Personalkosten und soziale Stabilität – wichtige Faktoren angesichts der Transformation hin zur Elektromobilität.
Audi holt neuen Technikchef aus Lamborghini
Bei der Premiummarke Audi gibt es personelle Veränderungen an der Spitze. Rouven Mohr wird neuer Vorstand für Technische Entwicklung und damit Chief Technical Officer. Der 18-jährige Konzernveteran wechselt von Lamborghini nach Ingolstadt, wo er zuletzt ebenfalls als CTO tätig war. Er tritt die Nachfolge von Geoffrey Bouquot an, der das Unternehmen verlässt und sich neuen beruflichen Aufgaben außerhalb des Konzerns widmet. Mohr wird seine bisherige Rolle bei Lamborghini kommissarisch weiterführen, bis eine Nachfolge geregelt ist.
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Im XETRA-Handel notierte die VW-Aktie zwischenzeitlich 0,54 Prozent im Minus bei 101,95 Euro.
Zoll-Urteil könnte Exporteure entlasten
Der US Supreme Court hat am 20. Februar 2026 in einer 6:3-Entscheidung die globalen Zölle von Präsident Donald Trump für rechtswidrig erklärt. Das Gericht urteilte, Trump habe mit der Anwendung des Notstandsgesetzes seine Befugnisse überschritten. Für deutsche Automobilhersteller wie Volkswagen könnte das zunächst eine Entlastung bedeuten, da niedrigere Zölle den Export in die USA erleichtern.
Allerdings warnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer vor voreiligem Optimismus. DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier betont, dass der US-Administration weiterhin andere Instrumente für handelsbeschränkende Maßnahmen zur Verfügung stehen. Die Unsicherheit für deutsche Firmen im US-Geschäft bleibe daher hoch. Dennoch eröffnet sich für Exporteure in den kommenden Wochen ein handelbares Aufwertungsfenster – vorausgesetzt, die politische Großwetterlage bleibt stabil.
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