Ripple vollzieht eine Kehrtwende bei der Förderung des XRP Ledgers (XRPL). Statt der bisherigen zentralen Geldvergabe setzt das Unternehmen ab 2026 auf ein dezentrales, von der Community gesteuertes Finanzierungsmodell. Während der Kurs aktuell unter Druck steht, soll dieser Strukturwandel das Ökosystem langfristig unabhängiger machen und das Wachstum auf eine breitere Basis stellen.

Weg von zentralen Zuschüssen

Seit 2017 hat Ripple über 550 Millionen US-Dollar in Initiativen rund um den XRP Ledger investiert. Nun ändert sich die Strategie grundlegend: Das Ziel ist es, die Abhängigkeit der Entwickler von Ripple als primärem Kapitalgeber zu verringern. An die Stelle direkter Zuschüsse tritt eine verteilte Architektur. Kernstück ist die Einführung einer hybriden Dezentralen Autonomen Organisation, der „XAO DAO“. Diese soll die Vergabe von Mikrokrediten künftig durch Abstimmungen der Community steuern. Ergänzend werden regionale Hubs aufgebaut, um Entwicklern vor Ort – etwa in Asien – gezielte Unterstützung zu bieten.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Fokus auf FinTech und Protokolle

Parallel zur neuen Finanzierungsstruktur wird die technische Basis für institutionelle Anwendungen gestärkt. Ein neues „FinTech Builder Program“ zielt auf Startups ab, die Lösungen für Stablecoins und tokenisierte Kredite entwickeln. Technisch sticht der Vorschlag XLS-66 hervor: Er soll ein natives Kreditprotokoll direkt auf dem Ledger etablieren, was Liquidität und Renditemöglichkeiten innerhalb eines festen Risikorahmens schaffen würde.

Obwohl der XRP-Kurs aktuell bei 1,36 US-Dollar notiert und auf Monatssicht rund 29 Prozent verloren hat, zeigt die Netzwerknutzung Lebenszeichen. Das Zahlungsvolumen auf dem Ledger stieg zuletzt sprunghaft an und erreichte Niveaus, die vor der breiteren Marktkorrektur üblich waren. Dies deutet auf eine reale Nutzung jenseits reiner Preisspekulation hin.

Regulatorik im Blick

Der strategische Schwenk erfolgt in einem schwierigen Marktumfeld. Das Interesse von Privatanlegern ist laut aktuellen Derivatedaten deutlich abgekühlt. Die Aufmerksamkeit richtet sich daher stark auf politische Rahmenbedingungen. Eine interne Frist des Weißen Hauses am 1. März steht im Zusammenhang mit Verhandlungen über den „CLARITY Act“. Marktbeobachter erhoffen sich von diesem Gesetzesvorhaben endlich rechtliche Klarheit für digitale Assets in den USA.

Kurzfristig steht am 3. März 2026 noch ein technischer Reset des Entwicklernetzwerks (Devnet) an, um einen kritischen Softwarefehler zu beheben; das Hauptnetzwerk bleibt davon unberührt. Der Erfolg der neuen dezentralen Strategie wird maßgeblich davon abhängen, ob die geplanten DAO-Strukturen von der Community angenommen werden und die regulatorischen Weichen in Washington positiv gestellt werden.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...