Voestalpine Aktie: Kehrtwende gelungen
Voestalpine liefert überzeugende Neunmonatszahlen ab. Trotz rückläufiger Umsätze steigen alle Ergebniskennzahlen deutlich – der freie Cashflow dreht klar ins Plus. Die umfangreiche Restrukturierung zeigt Wirkung.
Starke Ergebnisse trotz schwachem Umfeld
Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern erzielte in den ersten drei Quartalen 2025/26 (April bis Dezember) einen Umsatz von 11,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür sind die laufenden Restrukturierungsmaßnahmen.
Die Ertragskraft verbesserte sich hingegen spürbar:
- EBITDA: 1,0 Milliarden Euro (+7,2%)
- EBIT: 473 Millionen Euro (+20,9%)
- Ergebnis vor Steuern: 372 Millionen Euro (+46,5%)
- Ergebnis nach Steuern: 259 Millionen Euro (+25,1%)
Besonders bemerkenswert: Der operative Cashflow kletterte um 53,3 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der freie Cashflow erreichte 345 Millionen Euro – nach einem negativen Wert im Vorjahr ein klarer Turnaround.
Bilanz deutlich robuster
Die Nettoverschuldung sank um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Das Eigenkapital stieg auf 7,6 Milliarden Euro. Die Gearing-Ratio verbesserte sich von 26,2 auf 18,7 Prozent. Voestalpine steht finanziell deutlich solider da als noch vor einem Jahr.
Gemischtes Bild bei den Segmenten
Railway Systems und Aerospace profitieren von anhaltend hoher Nachfrage. Auch die Lagertechnik entwickelte sich stark. Im Energiesektor bleibt die Nachfrage nach Stahlprodukten positiv.
Schwierig bleibt das Umfeld in der Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie. Das Segment Automotive Components kämpft mit der gedämpften Automobilproduktion in Europa.
Umbau weitgehend abgeschlossen
Die Restrukturierung der High Performance Metals Division ist im Wesentlichen finalisiert. Voestalpine hat Buderus Edelstahl verkauft, Standorte konsolidiert und Kapazitäten angepasst. Ende Januar ging voestalpine BÖHLER Profil an Kadant Inc. Im deutschen Automotive-Bereich laufen die Reorganisationsmaßnahmen weiter.
Parallel investiert der Konzern in Wachstumsprojekte bei Bahnsystemen, Lagertechnik und Luftfahrt sowie in Regionen wie Indien. Das 1,5 Milliarden Euro schwere Dekarbonisierungsprojekt greentec steel läuft nach Unternehmensangaben im Budget und Zeitplan.
Prognose bestätigt
Der Vorstand hält an der Jahresprognose fest: Das EBITDA soll zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro liegen. Voestalpine geht davon aus, dass sich die bisherigen Trends im vierten Quartal fortsetzen. Die anfängliche Unsicherheit nach der wirtschaftlichen Neupositionierung der USA hat sich nach Einschätzung des Unternehmens weitgehend gelegt.
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