Valneva Aktie: Wichtige Signale erwartet
Blick nach San Francisco statt auf den Kurszettel: Zum heutigen Start der J.P. Morgan Healthcare Conference wartet der Markt auf wegweisende Aussagen des Valneva-Managements. Während sich das Papier zum Wochenauftakt um 4,28 Euro stabilisiert, könnten die kommenden Tage über die kurzfristige Richtung entscheiden. Nach einem gemischten Jahresausklang benötigen Anleger dringend neue Argumente für einen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung.
Die Ausgangslage im Überblick:
- Ereignis: Präsentation auf der J.P. Morgan Healthcare Conference (ab 12.01.2026).
- Kurs: Stabilisierung oberhalb von 4,25 Euro.
- Fokus: Strategie für IXCHIQ® und Zeitplan für den Borreliose-Impfstoff VLA15.
Management unter Zugzwang
CEO Thomas Lingelbach und CFO Peter Bühler nutzen die Konferenzbühne, um institutionellen Investoren die Strategie für das neue Jahr zu erläutern. Die Erwartungshaltung ist hoch: Der Markt verlangt nach konkreten Updates zur Pipeline und zur Kommerzialisierung. Dass sich die Führungsebene direkt den Fragen der Großinvestoren stellt, dürfte die Volatilität in den kommenden Handelstagen erhöhen.
Robuste Reaktion auf SII-Trennung
Bemerkenswert ist die relative Stärke der Aktie nach den Nachrichten vom Jahresende. Die am 31. Dezember 2025 verkündete Beendigung der Lizenzvereinbarung mit dem Serum Institute of India (SII) für den Chikungunya-Impfstoff löste keinen Abverkauf aus. Marktteilnehmer werten dies als Indiz dafür, dass die Rückgewinnung der vollen Vermarktungsrechte und die damit verbundene Unabhängigkeit höher gewichtet werden als das Risiko des wegfallenden Partners. Der Markt hat dieses Ereignis offenbar bereits verarbeitet.
Borreliose-Daten im Fokus
Zentraler Gesprächspunkt in San Francisco dürfte der gemeinsam mit Pfizer entwickelte Borreliose-Impfstoffkandidat VLA15 sein. Investoren warten auf eine Bestätigung, dass die entscheidenden Daten der Phase-3-Studie wie geplant im ersten Halbjahr 2026 vorliegen. Positive Signale zur Datenqualität oder zur Einhaltung des Zeitplans könnten den nötigen Impuls liefern, um die Aktie aus ihrer aktuellen Lethargie zu befreien.
Die kommenden 48 Stunden sind entscheidend: Liefert das Management überzeugende Perspektiven, ist ein Angriff auf höhere Kursmarken möglich. Bleiben konkrete positive Impulse aus San Francisco jedoch aus, wächst das Risiko eines erneuten Tests der Unterstützungszone bei 4,00 Euro.
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