Mit dem Abschluss der Kundenmigration in der Schweiz hat UBS einen zentralen Meilenstein der Credit-Suisse-Integration hinter sich gebracht — doch die nächste Belastungsprobe steht bereits im April an.

1,2 Millionen Kunden, ein System

Am 18. März bestätigte UBS-CEO Sergio Ermotti, dass nun alle ehemaligen Credit-Suisse-Kunden weltweit auf die UBS-Infrastruktur übertragen wurden. Insgesamt 1,2 Millionen Kunden weltweit wurden migriert. Die IT-Altsysteme der Credit Suisse sollen noch Ende März abgeschaltet werden, der vollständige Abbau der CS-Plattform ist bis Ende 2026 geplant.

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Operativ liefert die Bank dabei solide Zahlen: Die kumulierten Einsparungen aus der CS-Integration sollen bis Ende 2026 von derzeit 10,7 Milliarden Dollar auf rund 13,5 Milliarden Dollar steigen. Der Nettogewinn 2025 lag bei 7,8 Milliarden Dollar, die verwalteten Vermögen überschreiten sieben Billionen Dollar.

Regulierung als offene Flanke

Trotz der operativen Fortschritte lastet die Aktie mit einem Minus von knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn deutlich unter ihrem Januarhoch von 41,10 Euro. Ein wesentlicher Grund: Die Schweizer Regierung will im April über verschärfte Kapitalanforderungen entscheiden. Bis zu 26 Milliarden Dollar zusätzliches Kapital könnten auf die Bank zukommen — das würde Kapitalkosten erhöhen und die finanzielle Flexibilität einschränken.

Am 15. April hält UBS zudem ihre ordentliche Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen die Gewinnverwendung sowie eine Dividende von 1,10 USD je Aktie für das Geschäftsjahr 2025. Wie die Aktionäre auf die Kapitalfrage reagieren werden, dürfte das Bild des Frühjahrs maßgeblich prägen.

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