Mit einem Kraftakt sondergleichen hat UBS heute einen Wendepunkt in der Aufarbeitung der Credit-Suisse-Übernahme erreicht: Die Migration aller 1,2 Millionen ehemaligen CS-Kunden auf die UBS-Infrastruktur ist abgeschlossen. CEO Sergio Ermotti bezeichnete das Projekt als „eine der komplexesten Integrationen in der Geschichte des Bankenwesens" — und das dürfte keine Übertreibung sein.

Was hinter den Kulissen nötig war

Der technische Aufwand war enorm. Allein für die finale Migrationsphase in der Schweiz absolvierte UBS mehr als 80.000 Tests und investierte über 132.000 Stunden in migrationsspezifische Schulungen. Das Zahlungsvolumen auf der UBS-Plattform stieg dabei um 25 Prozent auf fast 3,1 Millionen Transaktionen täglich — ein Beleg dafür, dass die neu konsolidierte Infrastruktur dem Ansturm standhält.

Kostensenkungen rücken in den Vordergrund

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Der eigentliche Wert des Meilensteins liegt im nächsten Schritt: der vollständigen Abschaltung der Credit-Suisse-Altsysteme. CFO Todd Tuckner machte deutlich, dass genau diese Legacy-IT bislang erhebliche Kosten verursacht — und dass ihre Stilllegung substanzielle Einsparungen freisetzt. Das laufende Kostenreduktionsprogramm mit einem Zielvolumen von 13 Milliarden US-Dollar ist bereits zu 70 Prozent umgesetzt. Die verbleibenden Einsparungen sollen laut Tuckner je zur Hälfte aus Technologieausgaben und aus personal- sowie kapazitätsbezogenen Aufwendungen kommen. UBS plant, die Integration bis Ende 2026 weitgehend abzuschließen.

Parallel bleibt die regulatorische Frage ungelöst. Der Schweizer Bundesrat entscheidet voraussichtlich im April über zusätzliche Kapitalanforderungen für UBS — ein Thema, das die Bank seit Monaten beschäftigt und das die Aktie belastet. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 18 Prozent verloren und notiert damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 37,21 Euro. Der operative Fortschritt ist beachtlich; ob er ausreicht, um den regulatorischen Gegenwind zu kompensieren, wird der April zeigen.

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