Die UBS bereitet einen umfassenden Umbau ihres Aufsichtsgremiums vor. Zur Generalversammlung am 15. April werden mit Agustín Carstens und Luca Maestri zwei internationale Schwergewichte zur Wahl vorgeschlagen – ein klares Signal für die strategische Neuausrichtung nach der Credit-Suisse-Integration.

Regulierungsexperte und Apple-Finanzchef

Agustín Carstens bringt tiefgreifende Erfahrung in Finanzregulierung und Geldpolitik mit. Der frühere Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) leitete die Institution von 2017 bis Juni 2025 und war zuvor Gouverneur der mexikanischen Zentralbank. Seine Expertise dürfte insbesondere im Umgang mit internationalen Aufsichtsbehörden von Bedeutung sein.

Luca Maestri war über zehn Jahre Finanzchef bei Apple und ist aktuell als Vice President of Corporate Services für den Technologiekonzern tätig. Zuvor verantwortete er leitende Finanzpositionen bei Xerox und General Motors. Mit ihm holt die UBS Know-how in Konzernfinanzierung und operativer Steuerung ins Gremium.

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Drei Abgänge, neue Prioritäten

Die Nominierungen gehen mit mehreren Rücktritten einher. William C. Dudley und Jeanette Wong treten nicht zur Wiederwahl an. Vizepräsident Lukas Gähwiler verlässt das Gremium nach 45 Jahren Bankkarriere – er hatte die Credit-Suisse-Integration maßgeblich begleitet. Als sein Nachfolger für den Vizepräsidentenposten ist Markus Ronner nominiert.

Die personelle Erneuerung zeigt: Die UBS passt ihre Governance-Struktur an die gestiegene Komplexität der fusionierten Bank an. Der Fokus liegt erkennbar auf regulatorischer Stabilität und strikter Finanzführung. Die Aktie notiert aktuell bei 35,07 Euro und liegt damit rund 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von Ende Januar.

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