DroneShield hat die wichtigste Woche seiner Unternehmensgeschichte hinter sich. Der australische Drohnenabwehr-Spezialist meldete erstmals in seiner Historie einen Jahresgewinn, sicherte sich neue Militäraufträge im Wert von 21,7 Millionen US-Dollar und schloss eine Forschungskooperation mit der australischen Regierung ab. Der Wandel vom verlustbringenden Technologie-Startup zum profitablen Rüstungskonzern ist vollzogen.

Historischer Gewinn nach massivem Umsatzsprung

Die am 25. Februar 2026 veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 markieren eine Zeitenwende. Der Umsatz explodierte um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar, nach 57,5 Millionen im Vorjahr. Erstmals in der Firmengeschichte schrieb DroneShield schwarze Zahlen: Der Nettogewinn belief sich auf 3,5 Millionen australische Dollar – eine Verbesserung von 367 Prozent gegenüber dem Vorjahresverlust.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schoss um 1.686 Prozent nach oben auf 33,3 Millionen australische Dollar. Drei Quartale in Folge erwirtschaftete das Unternehmen einen positiven operativen Cashflow von insgesamt 15,9 Millionen australische Dollar. Der Großteil der Erlöse – 179,5 Millionen Dollar – floss über das Distributorennetzwerk ein.

Auftragspipeline auf Rekordniveau

Kurz nach den Jahreszahlen folgte die nächste Meldung: DroneShield sicherte sich sechs Verträge mit einem westlichen Militärkunden über einen lokalen Distributionspartner. Das Auftragsvolumen beträgt 21,7 Millionen US-Dollar und umfasst mobile Drohnenabwehrsysteme, Ersatzteile und Software-Lizenzen. Die Auslieferung soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein, die Zahlung im zweiten Quartal erfolgen.

Bedeutsam ist die Zusammensetzung: Erstmals enthält der Deal einen nennenswerten Anteil an Software-as-a-Service-Abonnements. Das Management strebt an, den wiederkehrenden SaaS-Umsatzanteil binnen drei Jahren auf 30 Prozent zu steigern – ein wichtiger Schritt weg vom reinen Hardware-Geschäft hin zu planbaren Einnahmen.

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Die Gesamtpipeline schwoll bis Februar 2026 auf 2,3 Milliarden australische Dollar an, nach 2,1 Milliarden im Vormonat. Darin enthalten sind 18 Einzelaufträge mit einem Volumen von jeweils über 30 Millionen Dollar, darunter ein Großprojekt über 750 Millionen Dollar. Für 2026 sind bereits 104 Millionen Dollar an Umsatz fest zugesagt.

Produktion wird verfünffacht

DroneShield plant, die jährliche Produktionskapazität von 500 Millionen australischen Dollar im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden Dollar bis Ende 2026 auszubauen. Neue Fertigungsstätten entstehen in Australien, den USA und Europa. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter, darunter mehr als 350 Hardware- und Software-Ingenieure.

Allein in Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzu. Ein neues ERP-System soll Lagerbestand, Aufträge und Produktionsplanung besser steuern. Zusätzlich vereinbarte DroneShield mit der australischen Defence Science and Technology Group eine dreijährige Forschungspartnerschaft, die Zugang zu Testgeländen und eine neue 13-Millionen-Dollar-Entwicklungsanlage in Adelaide einschließt.

Kann die Umsetzung mithalten?

Die Zahlen dokumentieren den erfolgreichen Strategiewechsel. Die entscheidende Frage für 2026 lautet nun: Kann DroneShield die geplante Produktionsausweitung rechtzeitig umsetzen, um die wachsende Pipeline in tatsächliche Umsätze zu verwandeln? Der Markt für Drohnenabwehr soll laut Branchenschätzungen von 4,93 Milliarden US-Dollar 2025 auf 36,42 Milliarden Dollar 2035 wachsen – bei einer jährlichen Wachstumsrate von 22 Prozent. Ob DroneShield diesen Rückenwind in dauerhaften Erfolg ummünzen kann, hängt von der Ausführungsgeschwindigkeit in den kommenden Monaten ab.

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