IBM Aktie: Dividende und KI-Strategie
IBM ist längst nicht mehr nur der klassische IT-Riese vergangener Tage, sondern positioniert sich zunehmend aggressiv im globalen KI-Wettlauf. Nach der Vorlage solider Quartalszahlen weitet der Konzern nun sein Engagement im Bereich künstliche Intelligenz aus, um dem drohenden Veralten von Fachwissen am Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Gleichzeitig rückt für Anleger ein wichtiger Stichtag näher: Die nächste Dividendenzahlung steht unmittelbar bevor.
Kampf gegen die Kompetenzlücke
Am Mittwoch kündigte das Unternehmen eine neue Phase seines "Impact Accelerator" an. Der Fokus dieser globalen Initiative liegt auf der Nutzung von KI für Bildung und Arbeitskräfteentwicklung. Hintergrund ist eine Dringlichkeit, die IBM mit eigenen Daten untermauert: Laut einer Studie des IBM Institute for Business Value gehen 57 Prozent der befragten Führungskräfte davon aus, dass die aktuellen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter bis 2030 obsolet sein werden.
IBM reagiert darauf, indem es Non-Profit-Organisationen und Regierungsstellen Zugriff auf proprietäre Technologien wie watsonx und die Granite KI-Modelle gewährt. Strategisch positioniert sich der Konzern damit nicht nur als Technologielieferant, sondern als zentraler Partner im wirtschaftlichen Strukturwandel.
Konkurrenz und Marktstellung
Dieser Schritt erfolgt kurz nach den Q4-Zahlen, bei denen CEO Arvind Krishna ein "AI Book of Business" – also den kumulierten Auftragswert aus KI-Beratung und Software – von über 12,5 Milliarden US-Dollar vermeldete. Diese Kennzahl gilt mittlerweile als wichtigster Indikator für den Erfolg der KI-Monetarisierung bei IBM.
Dennoch bleibt das Umfeld herausfordernd. Neue Wettbewerber wie Anthropic drängen mit autonomen KI-Agenten in den Markt, was langfristig Fragen zur Zukunft klassischer Beratungsmodelle aufwirft. Marktbeobachter sehen IBM daher unter Zugzwang, die margenstarken Sparten Consulting und Software gegen diese neue Generation von KI-Tools zu verteidigen und anzupassen.
Wichtiger Termin für Dividendenjäger
Für einkommensorientierte Investoren verlagert sich der Fokus kurzfristig auf die Gewinnausschüttung. IBM wird am Dienstag, den 10. Februar 2026, ex-Dividende gehandelt. Um Anspruch auf die quartalsweise Zahlung von 1,68 US-Dollar je Aktie zu haben, muss das Papier vor diesem Stichtag im Depot liegen.
Die tatsächliche Auszahlung ist für den 10. März 2026 geplant. Damit setzt IBM eine historische Serie fort: Das Unternehmen zahlt seit dem Jahr 1916 ununterbrochen Dividenden.
Aktuell notiert die Aktie bei 289,05 US-Dollar und verzeichnete in den letzten sieben Tagen einen Rückgang von rund 6,5 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von über 5 Prozent in Aussicht gestellt, was trotz der jüngsten Kurskorrektur auf eine operative Zuversicht hindeutet.
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