Commerzbank Aktie: Marktprognosen betrachten
UniCredit-Chef Andrea Orcel lässt nicht locker. Kurz vor der Bilanzvorlage am 11. Februar bekräftigte der Italiener seine Fusionspläne mit der Commerzbank – während Berlin weiterhin auf Eigenständigkeit pocht. Für Anleger könnte die kommende Woche richtungsweisend werden.
Die Ausgangslage:
- Bilanzpressekonferenz am 11. Februar 2026, 9:00 Uhr MEZ
- Gewinnziel 2025: rund 2,5 Milliarden Euro nach Restrukturierung
- UniCredit hält an Übernahmeabsichten fest
- Bundesregierung lehnt Fusion ab
Orcel gibt nicht auf
Am 5. Februar meldete sich UniCredit-Chef Andrea Orcel zurück und bezeichnete die Beteiligung an der Frankfurter Bank als wirtschaftlichen Erfolg. Der Italiener hält langfristig an einer Fusion fest – ungeachtet der politischen Widerstände aus Berlin.
Die Bundesregierung bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung. Ein Sprecher des Finanzministeriums betonte am 22. Januar gegenüber Reuters: "Die Bundesregierung setzt weiterhin auf die Eigenständigkeit der Commerzbank." In Regierungskreisen wurde klargestellt, dass ein unfreundliches Vorgehen bei einer systemrelevanten Bank inakzeptabel sei.
Was die Zahlen zeigen dürften
Die Commerzbank hat ihr Gewinnziel für 2025 bestätigt: rund 2,9 Milliarden Euro vor Restrukturierungsaufwendungen, etwa 2,5 Milliarden Euro danach. Zum Vergleich: 2024 erzielte die Bank einen Rekordgewinn von rund 2,7 Milliarden Euro.
Die strategische Neuausrichtung bis 2028 sieht den Abbau von 3.900 Stellen vor, wobei der Personalbestand durch Aufbau an günstigeren Auslandsstandorten konstant bleiben soll. Diese Restrukturierungskosten belasten das Ergebnis 2025.
Im Januar emittierte die Bank zudem einen grünen Tier-2-Bond über 500 Millionen Euro mit zwölfjähriger Laufzeit – ein Zeichen für solide Refinanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt.
Weitere Termine im Blick
Nach der Bilanzpressekonferenz folgt am 25. März die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025. Die Hauptversammlung am 20. Mai könnte besondere Aufmerksamkeit erhalten – schließlich bleibt die Übernahmefrage ein bestimmendes Thema. Am 8. Mai stehen bereits die Q1-2026-Zahlen an.
Die kommenden Tage dürften zeigen, ob die Bank ihre strategischen Ziele erreichen kann und wie sich die Übernahmefrage entwickelt. Mit einem aktuellen Kurs von 35,08 Euro notiert die Aktie rund 16 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, aber deutlich über dem Jahrestief.
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