TUI Aktie: Operativer Rekord
Der Touristikriese liefert ab: TUI meldet das beste operative Ergebnis für ein erstes Quartal in der Unternehmensgeschichte und übertrifft die Markterwartungen deutlich. Trotz finanzieller Belastungen durch Naturkatastrophen zeigt der Konzern eine robuste Entwicklung. Doch was bedeuten die gemischten Signale bei den Buchungen für den weiteren Jahresverlauf?
- EBIT-Sprung: Operatives Ergebnis steigt auf 77 Millionen Euro.
- Erwartungen geschlagen: Analystenkonsens von 66,7 Millionen Euro übertroffen.
- Schuldenabbau: Nettoverschuldung um 500 Millionen Euro reduziert.
Starke Zahlen trotz Gegenwind
Im saisonal oft schwierigen Winterquartal (Oktober bis Dezember 2025) konnte TUI überzeugen. Das bereinigte EBIT kletterte im Jahresvergleich um 26 Millionen Euro auf 77 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert ist dieser Anstieg angesichts externer Belastungen: Hurrikan Melissa verursachte Kosten von rund 21 Millionen Euro, vor allem durch Hotelschließungen in Jamaika. Ohne diesen Einmaleffekt wären die Kennzahlen noch deutlicher ausgefallen.
Auch unter dem Strich zeigt die Sanierung Wirkung. Der auf die Aktionäre entfallende Nettoverlust halbierte sich fast von 85 auf 44 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis drehte sogar mit 4 Millionen Euro ins Positive.
Kreuzfahrten als Ertragsstütze
Während die Hotel-Sparte die Folgen des Sturms verarbeiten muss, erweist sich das Kreuzfahrtsegment als verlässlicher Wachstumsmotor. Trotz einer Kapazitätserweiterung um 16 Prozent stieg die Auslastung und nähert sich der 100-Prozent-Marke. Die durchschnittlichen Tagesraten blieben dabei stabil. Diese Sparte kompensierte die witterungsbedingten Ausfälle im Hotelbereich effektiv.
Bilanz und Ausblick
CEO Sebastian Ebel treibt den Schuldenabbau weiter voran. Die Nettoverschuldung sank gegenüber dem Vorjahr um eine halbe Milliarde Euro auf 3,6 Milliarden Euro. Dies wirkt sich direkt auf die Zinslast aus, die um weitere 10 Millionen Euro zurückging. Vor diesem Hintergrund bestätigte das Management die Prognose für das Gesamtjahr 2026, die ein EBIT-Wachstum von 7 bis 10 Prozent vorsieht.
Die Aktie handelte gestern ex-Dividende (0,10 Euro), was den optischen Kursrückgang erklärt. Analysten von Häusern wie Barclays, J.P. Morgan und Deutsche Bank bestätigten nach den Zahlen ihre positiven Einschätzungen. Entscheidend für die mittelfristige Performance bleiben nun die Buchungstrends: Während Kunden aktuell kurzfristiger und zu höheren Preisen buchen, zeigt sich das Vorausbuchungsgeschäft noch verhaltener.
TUI-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TUI-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten TUI-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TUI-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TUI: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








